FRANKFURTINFO| ausgewählte Kurznachrichten der Redaktion 2020

10 Jahre Frankfurter Behördennummer 115

Bildquelle: © Stadt Frankfurt/Patrick Burghardt
Bildquelle: © Stadt Frankfurt/Patrick Burghardt

3. März 2020

Vor zehn Jahren am 2. März 2010 klingelte im Frankfurter Servicecenter zum ersten Mal das Telefon unter der Behördennummer 115. Aus Anlass des zehnjährigen Bestehens eines der wichtigsten deutschen E-Government-Projekte zog der Frankfurter Stadtrat Jan Schneider gemeinsam mit dem hessischen Staatssekretär für Digitale Strategie, Patrick Burghardt, dem Leiter der Abteilung Digitale Gesellschaft im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat, Ministerialdirektor Peter Batt und weiteren Vertretern der an das Servicecenter angeschlossenen Kommunen eine positive Bilanz.

„Auf kompetente und verlässliche Informationen am Telefon wollen Bürgerinnen und Bürger auch in Zeiten der Internetportale nicht verzichten“, sagte Schneider. „Wenn man sich die Nutzerzahlen anschaut, freut es mich zu sehen, dass die Behördennummer inzwischen der wichtigste Kontakt zur Stadtverwaltung geworden ist. Das kann ich gut verstehen: Ein Anruf bei der 115 spart schließlich sehr oft lange und unnötige Wartezeiten.“

 

Besonderer Clou: Bereits von Anfang an bot das Servicecenter seine Dienste unter der 115 nicht nur für Frankfurt, sondern auch für die Stadt Offenbach an und wurde damit zu einem bundesweit respektierten Musterbeispiel für interkommunale Zusammenarbeit. Aktuell ist das Frankfurter Servicecenter Kontaktstelle für 1,5 Millionen Bürgerinnen und Bürger in rund 40 Kommunen zwischen Rheingau und Main-Kinzig-Kreis sowie zwischen Wetterau und Odenwald. Bundesweit haben sich mittlerweile rund 550 Kommunen, dreizehn Bundesländer und die Bundesverwaltung im 115-Verbund zusammengeschlossen und betreiben jeweils qualitätsgesicherte telefonische Servicestellen für alle Fragen, die man als Bürger gegenüber Ämtern und Behörden hat. (Red.)