Interview mit Schauspielerin Susanne Lammertz und

Regisseur Jan Schuba von der Theaterleitung Ensemble "Theater Skyline"

                                           Susanne Lammertz und Jan Schuba  Fotos © Mary Pins / mainhattanphoto

Zur Person:

Im Anschluss an die Aufführung des Bühnenstücks "Am Horizont" von Petra Wüllenweber im Frankfurter Kellertheater sprachen wir Susanne Fröhlich, die unter ihren Mädchennamen

Susanne Lammertz als Schauspielerin tätig ist und im Stück die Rolle der Anna spielt und mit 

Jan Schuba der Regie führte.


FRANKFURT-INTERVIEW:

Wie kam es eigentlich zur Zusammenarbeit mit der Alzheimer Gesellschaft Frankfurt?

 

Susanne Lammertz:

Für unsere Jugendtheaterstücke versuchen wir immer kompetente Partner zu finden. Natürlich könnten wir auch im Internet Infos einholen. Aber mit einem kompetenten Partner an unserer Seite, können wir Lehrern und Kindern bei Interesse und Fragen mit Experten in Kontakt bringen. Und wir kennen die Menschen persönlich, die hinter diesen Kontakt stehen. So war es beim Thema Alzheimer naheliegend die Alzheimer Gesellschaft Frankfurt anzusprechen.

 

Jan Schuba:

Frei nach dem Motto: Wann hätte jemand fragen sollen der sich damit auskennt. Ich finde

es immer gut, wenn man jemand hat den man Fragen stellen kann. Denn obwohl das Stück

von Petra Wüllenweber textlich vorliegt, ist es grundsätzlich so, dass man sich bei der Theaterarbeit nicht auf den geschriebenen Text verlässt.

Deshalb war es toll, dass wir mit der Alzheimer Gesellschaft Frankfurt sachkundigen Verstand heranziehen konnten.

 

FRANKFURT-INTERVIEW:

Das Theaterstück "Am Horizont" von Petra Wüllenweber, thematisiert die gesellschaftliche Herausforderung Demenz, welchen Bezug zum Thema Alzheimer hatten Sie vor Ihrer Arbeit

an dem Werk?

 

Susanne Lammertz:

Weil ich eine Tante mit Alzheimer habe, die in einem Heim intensiv betreut wird und es in meiner Familie weitere Personen mit Alzheimer gab, die zuhause betreut wurden, war ich bereits mit dem Thema vertraut. Ich weiß welche emotionellen Belastungen damit verbunden sind. Dies habe ich zum Beispiel bei meiner theaterpädagogischen Arbeit Jugendlichen vermittelt und beschrieben welche eigenen Gefühle damit verbunden als wir unsere Tante in dem Heim unterbrachten. Als Jan Schuba vor Jahren das Stück „Am Horizont“ fand waren wir damals überzeugt, dass es kein gesellschaftliches Thema sei. Das änderte sich jedoch 2014 nach dem Film „Honig im Kopf“. Weil uns das Lesen des Stückes zu jenem Zeitpunkt uns beide angesprochen hat, haben wir es für den Bereich Jugendtheater ausgewählt.

Das ganze Interview und Hintergrundinformationen finden Sie unter FRANKFURT-INTERVIEW