FRANKFURT weltoffen. vielfältig. international. traditionell. modern.


"Die ganze Rhein-Main-Region ist als ein politisches, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum zu sehen"

 

 

Professor Manfred Pohl, Vorstand des Frankfurter Zukunftsrates

Frankfurt ist weltweit wirtschaftlich und kulturell ein Trendsetter und Deutschlands einzige Alpha City


Frankfurt-Prognose des Hamburger GEWOS Instituts:

 

Laut einer Prognose des Hamburger GEWOS Institut für Stadt-, Regional- und Wohnforschung wird Frankfurt am Main bis 2035 nach Berlin das größte Bevölkerungswachstum unter den deutschen Metropolen haben. Demnach steigt die Bevölkerungszahl der Mainmetropole bis zum Jahr 2035 auf 813.000 Einwohner. (aktuelle Zahlen unter FRANKFURT EINWOHNERZAHL AKTUELL).


ausgewählte Kurznachrichten der Redaktion

„Grüner Himmel, Blaues Gras“ für Dr. Marschner-Preis nominiert und verlängert

Quelle: Stadt Frankfurt / © Wolfgang Günzel
Quelle: Stadt Frankfurt / © Wolfgang Günzel

veröffentlicht 21. Januar 2022

Die aktuelle Ausstellung „Grüner Himmel, Blaues Gras. Farben ordnen Welten“ im Weltkulturen Museum am Schaumainkai 29 hat es auf die Shortlist des Dr. Marschner-Ausstellungspreises geschafft. Die Dr. Marschner Stiftung prämiert mit dem mit 25.000 Euro dotierten Preis ein herausragendes kuratorisches Konzept eines Ausstellungsprojektes. Der Dr. Marschner-Ausstellungspreis „Ausgezeichnet Ausgestellt“ richtet sich an alle Institutionen gemeinnütziger und öffentlicher Trägerschaften in Frankfurt am Main und Offenbach.

 

Und eine weitere gute Nachricht: Die Ausstellung, die ursprünglich bis Ende Januar zu sehen sein sollte, wird bis zum 28. August diesen Jahres verlängert. „Grüner Himmel, Blaues Gras“ gibt Einblick in unsere Welt(en), die zwar voller Farben sind, die aber nicht in allen Kulturen gleich wahrgenommen werden. Während die biologischen Grundlagen der Farbwahrnehmung überall dieselben sind, können die Bedeutungen und Assoziationen kulturell mitunter stark voneinander abweichen. Anhand von Sammlungsobjekten aus Neuguinea, dem Amazonas-Gebiet, Tibet und Java setzt sich die Ausstellung mit der Materialität der Farben und Ansätzen der Sprach- und Symbolforschung auseinander. (Red.)


Frankfurter Zoll kontrollierte 34 Baufirmen im ersten Halbjahr 2021

Quelle: Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt
Quelle: Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt

veröffentlicht 14. Januar 2022

Unsaubere Praktiken im Visier: Das für Frankfurt am Main zuständige Hauptzollamt hat im ersten Halbjahr des vergangenen Jahres 135 Arbeitgeber in der Stadt kontrolliert. Im Fokus der Fahnder dabei: illegale Beschäftigung, Sozialbetrug und Verstöße gegen geltende Mindestlöhne. Allein Baufirmen bekamen 34 Mal Besuch von der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Zolls, wie die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt mitteilt. Die IG BAU beruft sich dabei auf eine Antwort des Bundesfinanz-ministeriums auf eine Anfrage der Bundestagsabgeordneten Beate Müller-Gemmeke (Grüne).

Demnach hatten es die Frankfurter Zöllner häufig mit Tricksereien beim Lohn zu tun: In der ersten Jahreshälfte leiteten die Beamten in der Stadt 325 Verfahren wegen Ordnungswidrigkeiten ein – etwa weil Mindestlöhne unterschritten, gar nicht oder zu spät gezahlt wurden. Hierbei wurden Bußgelder in Höhe von rund 108.000 Euro verhängt – davon 14.900 Euro gegen Bauunternehmen.

„Die Zahlen zeigen, dass es viele Firmen mit der Bezahlung ihrer Beschäftigten nicht so genau nehmen. Sowohl bei den speziellen Branchenmindestlöhnen wie auf dem Bau als auch beim gesetzlichen Mindestlohn“, kritisiert Bruno Walle, der stellvertretende Bezirksvorsitzende der IG BAU Rhein-Main. Der Gewerkschafter begrüßt die Pläne der Ampel-Koalition in Berlin, das gesetzliche Lohn-Minimum auf 12 Euro pro Stunde anzuheben. Allein in Frankfurt dürften damit die Einkommen Tausender Menschen spürbar steigen. (Red.)


Reinigungsbranche: Mehr Geld für 18.100 Beschäftigte in Frankfurt

Quelle: Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt
Quelle: Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt

 

veröffentlicht 04. Januar 2022

 

Plus in der Gebäudereinigung: Die rund 18.100 Reinigungskräfte in Frankfurt bekommen im neuen Jahr deutlich mehr Geld. Der Einstiegsverdienst in der Branche klettert auf 11,55 Euro pro Stunde – vier Prozent mehr als bisher.

 

 

Wer als Fachkraft Glasflächen und Fassaden reinigt, kommt ab sofort auf einen Stundenlohn von 14,81 Euro, wie die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) mitteilt.

Die Gebäudereiniger-Gewerkschaft rät den Beschäftigten nun, ihren Lohnzettel genau zu prüfen. „Es handelt sich hierbei um die Mindestlöhne in der Gebäudereinigung. Weniger darf keiner mehr verdienen. Und mit der nächsten Abrechnung muss das Plus auf dem Konto sein. Ein Lohn-Check lohnt sich also“, sagt Bruno Walle, der stellvertretende Bezirksvorsitzende der IG BAU Rhein-Main. Wer dennoch leer ausgehe, solle sich an die Gewerkschaft wenden.

Anfang 2023 erhöht sich der Einstiegslohn im Gebäudereiniger-Handwerk erneut – auf dann zwölf Euro pro Stunde (plus 3,9 Prozent). Walle spricht von einem „wichtigen Schritt heraus aus dem Niedriglohnsektor“.

Gute Nachrichten zum Jahreswechsel gibt es auch für Nachwuchskräfte: Die Vergütungen für Azubis steigen jetzt auf 830 Euro im ersten, 965 Euro im zweiten und 1.125 Euro im dritten Ausbildungsjahr. (Red.)

 


Einführung von 2G-Bändchen – Stadt Frankfurt unterstützt den Einzelhandel

2G-Bändchen © Stadt Frankfurt am Main
2G-Bändchen © Stadt Frankfurt am Main

veröffentlicht 31. Dezember 2021

Die Stadt Frankfurt am Main hat eine Bändchen-Regelung für die 2G-Kontrolle im Einzelhandel seit Montag, 27. Dezember, eingeführt. Die Umsetzung erfolgte in enger Abstimmung mit den Händlerinnen und Händlern, dem Handelsverband Hessen und der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main. Ziel ist es, die 2G-Zutrittsskontrolle im Einzelhandel auf Grundlage der geltenden Coronaschutzverordnung in Hessen zu vereinfachen. Kundinnen und Kunden, die durch eine Legitimierung nach der Coronaschutzverordnung Zutritt in eine Verkaufsstätte haben, können ein Bändchen erhalten. Das Tragen des Bändchens ist freiwillig, Daten werden nicht erfasst. Der Geltungsbereich gilt an allen beteiligten Verkaufsstätten im Stadtgebiet. Um einen möglichen Missbrauch vorzubeugen, werden die Bändchenfarben wöchentlich wechseln. (Red.)


Oberbürgermeister Feldmann neuer traffiQ-Aufsichtsratsvorsitzender Modal Split des ÖPNV steigern, Mobilitätswende beschleunigen

© photo alliance.de / Klaus Leitzbach
© photo alliance.de / Klaus Leitzbach

veröffentlicht 23. Dezember 2021

Am Montag dieser Woche, tagte der traffiQ-Aufsichtsrat erstmals nach der Kommunalwahl in neuer Besetzung. Neuer Vorsitzender des neunköpfigen Gremiums ist Oberbürgermeister Peter Feldmann. Der Dezernent für Mobilität und Gesundheit, Stefan Majer, ist stellvertretender Vorsitzender.

 

Mit seiner Entscheidung, das Aufsichtsratsmandat bei der städtischen Nahverkehrsgesellschaft traffiQ zu übernehmen, betont der OB die wesentliche Rolle, die dem öffentlichen Nahverkehr bei der Sicherstellung der Mobilität in Frankfurt zukommt: „Der öffentliche Nahverkehr zeigt heute, wie urbane Mobilität aussieht. Wichtige Schritte zur Attraktivitätssteigerung sind bereits erfolgt – ich nenne nur günstigere Fahrpreise, Metro- und Expressbuslinien oder neue Beschleunigungsmaßnahmen. Wir wollen und wir werden diesen Weg weitergehen, um den Modal Split für Bahnen und Busse in unserer Stadt deutlich zu erhöhen.“ (Red.)


"Digital Train Control System" für die Frankfurter U-Bahn

VGF und Siemens Mobility bauen zugbeeinflussungssystem der Zukunft für Frankfurt

Quelle: © Siemens Mobility GmbH
Quelle: © Siemens Mobility GmbH

veröffentlicht 17. Dezember 2021

 

Was in den Metropolen weltweit bereits gang und gäbe ist, soll deutschlandweit erstmalig in Frankfurt umgesetzt werden: Die Stadt bekommt eine digitale Zugsicherung. 2022 soll der Startschuss für die Umrüstung der Züge und Bahnen fallen.

 

Weitere Infos in unserer Reportage. (Red.)


Millennium-Tower in Frankfurt wird höchster Wolkenkratzer der EU

Quelle: CA Immo
Quelle: CA Immo

 

veröffentlicht 07. Dezember 2021

 

Mit dem etwa 288 Meter hohen Millennium-Tower im Europaviertel bekommt die Frankfurter Skyline einen neuen Wolkenkratzer. Der Entwurf stammt vom  Frankfurter Architekten Ferdinand Heide und zeigt einen in sich verdrehten Turm, der eine öffentlich zugängliche „Skyhall“, eine Art verglaste Himmelshalle, ganz oben hat.

 

Mit einer Höhe von ca. zwanzig Meter erlaubt der Raum einen sgrandiosen Blick auf Frankfurt und die Region. Neben dem als Büro- und Hotelturm konzipierten höheren Turm ist ein zweiter, 157 Meter hoher Turm mit 500 Wohnungen geplant. Die Türme drehen sich voneinander weg. Zu unserer Reportage (Red.)


Frankfurter Sportlerinnen und Sportler des Jahres bekanntgegeben

Sportlerin des Jahres: Sarah Köhler © raman-photos.pixieset.com
Sportlerin des Jahres: Sarah Köhler © raman-photos.pixieset.com

  

veröffentlicht 29. November 2021

Die 10. Frankfurter Sportgala, geplant für den 20. November, wurde pandemiebedingt abgesagt. Bei der Sportgala werden Frankfurter Sportlerinnen und Sportler geehrt, die übers Jahr herausragende Leistungen gezeigt haben. Auszeichnungen werden in den Kategorien Sportler und Sportlerin des Jahres, Mannschaft des Jahres, Nachwuchssportler und -sportlerin des Jahres sowie Parasportler und Trainer des Jahres verliehen. Die Entscheidung über die Preisträgerinnen und Preisträger wurde von einer Fachjury und bei den drei erstgenannten Kategorien im Rahmen einer öffentlichen Abstimmung mit rund 10.000 Stimmen getroffen.

 

 

Zur Sportlerin des Jahres wurde u.a. Sarah Köhler (SG Frankfurt e.V.) – Schwimmen, Erfolge 2021: Bronze und Deutscher Rekord bei den Olympischen Spielen in Tokio über 1500 Meter Freistil, 7. Platz über 800 Meter Freistil bei den Olympischen Spielen. (Red.)


Frankfurt stärkt Bevölkerungswarnung

Feuerwehr steuert über satellitengestütztes Warnsystem nicht nur Medien und Warnapps an, sondern auch die digitalen Screens von Ströer

© Feuerwehr Frankfurt Foto Georg Mahler
© Feuerwehr Frankfurt Foto Georg Mahler

veröffentlicht 19. November 2021

Wie die Feuerwehr in Frankfurt am Donnerstag mitteilte, werden ab sofort Warn- und Gefahrenmeldungen auch über die 290 digitalen Informationsflächen der Firma Ströer angezeigt. Diese werden nun neben den Medien und Gefahren-Apps ebenfalls von dem nationalen Modularen Warnsystem MoWaS mit Infos versorgt. (Red.)


150 Jahre Palmengarten - Eröffnung des Blüten- und Schmetterlingshaus

150 Jahre Palmengarten © photo alliance.de / Klaus Leitzbach
Palmengarten © photo alliance.de / Klaus Leitzbach

veröffentlicht 14. November 2021

Im Jubiläumsjahr 2021 wurde das lang erwartete Blüten- und Schmetterlingshaus im Palmengarten eröffnet. In der dortigen neuen Ausstellung „Abgestaubt – von Blüten und ihren Besuchern“ gibt es viel Neues zu entdecken.

Schon bei der Anreise mit der U-Bahn werden die Besucherinnen- und Besucher auf den Palmengarten eingestimmt.

 

Denn die Stadt Frankfurt hat als Jubiläumsgeschenk die Station Westend umbenannt, sie heißt jetzt Westend (Palmengarten). Zu unserer Reportage (Red.)


Beginn der Laubsaison – viel Arbeit für die Stadtreinigung

Laubdienst © Stadt Frankfurt/FES
Laubdienst © Stadt Frankfurt/FES

veröffentlicht 11. Oktober 2021

 

Für die Stadtreiniger der Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH (FES) hat die intensive Laubzeit begonnen. Im Unterschied zu den beiden vergangenen sehr trockenen Sommern haben die Bäume in diesem Jahr kaum Trockenlaub verloren. Der häufige Regen hat im Gegenteil dazu geführt, dass die Vegetation sich voll entfalten konnte und nun mehr Laub in kürzerer Zeit zu beseitigen ist.

 

Insgesamt mehr als 3500 Tonnen Laub von den rund 70.000 Bäumen werden die gut 300 Männer und Frauen in orange entlang von Straßen und Plätzen der Mainmetropole in den nächsten zweieinhalb Monaten auflesen. (Red.)


"Alltagsmenschen" in Eschborn

Skulpturenausstellung der Künstlerinnen Christel und Laura Lechner

Berliner Paar - "Alltagsmenschen" in Eschborn © photo alliance.de / Klaus Leitzbach
© photo alliance.de / Klaus Leitzbach

veröffentlicht 3. Oktober 2021

 

Noch bis 24. Oktober ist die im öffentlichen Raum befindliche Ausstellung "Alltagsmenschen" zu sehen. Die lebensgroße Betonfiguren werden in Alltagssituationen im Skulpturenpark Niederhöchstadt und in der Innenstadt von Eschborn gezeigt. Eine Reportage zu den Alltagsmenschen in Eschborn finden sie hier

 


Gastro-Beschäftigte in Frankfurt verdienen halb so viel wie der Schnitt

© NGG
© NGG

 

 veröffentlicht 30. September 2021

 

Sie arbeiten dann, wenn andere frei haben, kommen mit ihrem Lohn aber kaum über die Runden: Köche, Servicekräfte und Hotelangestellte verdienen in Frankfurt weit unterdurchschnittlich – und könnten aus Geldsorgen ihrer Branche immer häufiger den Rücken kehren. Davor warnt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) und verweist auf eine Analyse der Hans-Böckler-Stiftung, die Zahlen der Bundesagentur für Arbeit ausgewertet hat. Demnach kommen Beschäftigte aus dem Gastgewerbe, die eine Vollzeitstelle haben, in Frankfurt auf ein mittleres Monatseinkommen von aktuell nur 2.297 Euro brutto. Zum Vergleich: Branchenübergreifend liegt der Median bei Vollzeit in der Stadt bei 4.486 Euro. (Red.)


Potenzialstudie bescheinigt Straßenbahn nach Bad Vilbel gute Chancen

Foto: © photo alliance.de / Klaus Leitzbach
Foto: © photo alliance.de / Klaus Leitzbach

 

veröffentlicht 10. September 2021

 

Das positive Votum für eine Verlängerung der Straßenbahn von Frankfurt nach Bad Vilbel liegt vor. Demnach würde die Streckenverlängerung 2600 zusätzliche Fahrgäste am Tag bringen.

 

Eine Reportage zur Potenzialstudie finden sie hier

 

 

 


Frankfurt: Jeder Fünfte hat das Gastgwerbe im letzten Jahr verlassen

Bildquelle: © Gewerkschaft NGG
Bildquelle: © Gewerkschaft NGG

 

 

veröffentlicht 8. Juli 2021

 

Supermarktkasse statt Biertheke: Im Zuge der Corona-Pandemie haben Hotels und Gaststätten in Frankfurt einen erheblichen Teil ihres Personals verloren. Innerhalb des vergangenen Jahres hat jeder fünfte Beschäftigte in der Stadt den Job als Koch, Hotelangestellte oder Servicekraft aufgegeben.

 

Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) unter Verweis auf neueste Zahlen der Arbeitsagentur mit. „Viele Menschen freuen sich, nach langen Entbehrungen endlich wieder essen zu gehen oder zu reisen. Aber ausgerechnet in der Sommersaison fehlt einem Großteil der Betriebe das Personal, um die Gäste bewirten zu können“, sagt Peter-Martin Cox von der NGG-Region Rhein-Main. Verantwortlich für das Problem seien insbesondere die Einkommenseinbußen durch die Kurzarbeit, die Hotel- und Gastro-Beschäftigte dazu gezwungen hätten, sich beruflich umzuorientieren. Viele Probleme seien jedoch hausgemacht und hätten schon vor Corona bestanden – etwa die geringe Bezahlung und ungeregelte Arbeitszeiten. Nötig sei jetzt, die Branche durch Tarifverträge attraktiver zu machen. (Red.)


Frankfurt bekommt Fernbahntunnel

Bildquelle: © RMV / Arne Landwehr
Bildquelle: © RMV / Arne Landwehr

veröffentlicht 28. Juni 2021

Grünes Licht für den Fernbahntunnel in Frankfurt: Die Mainmetropole bekommt den lang erwarteten Eisenbahntunnel. Die meisten Fernzüge fahren so den Hauptbahnhof künftig 35 Meter unter der Erde an und halten an der neuen Station Hauptbahnhof tief. Als Durchgangsverbindung sorgt der Tunnel für eine Entlastung der momentan stark befahrenen oberirdischen Gleise. Die Fahrgäste im Verkehrsknoten Frankfurt sind dadurch verlässlicher und schneller unterwegs. (Red.)

 

Reportage: Frankfurt bekommt Fernbahntunnel


Bau-Boom in Frankfurt hält an: 4.675 neue Wohnungen gebaut

Bildquelle: IG Bau
Bildquelle: IG Bau

veröffentlicht 17. Juni 2021

 

In Frankfurt wurden im vergangenen Jahr 4.675 neue Wohnungen gebaut. Dafür flossen Investitionen in Höhe von rund 486 Millionen Euro, wie die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt unter Berufung auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes mitteilt. „Der Boom der Branche hält schon seit Jahren an. Und es ist kein Ende in Sicht, denn die Auftragsbücher der Unternehmen sind weiterhin voll“, so die IG BAU Rhein-Main. Die Gewerkschaft fordert, die Beschäftigten an den steigenden Umsätzen der Firmen zu beteiligen – über ein Lohn-Plus und eine Entschädigung der weiten Anfahrtswege zu den Baustellen. Die Tarifverhandlungen für das Bauhauptgewerbe gehen in der kommenden Woche in die nächste Runde. (Red.)


U5-Verlängerung ins Europaviertel: Wichtiger Projektmeilenstein erreicht – EVA ist am Ziel angekommen

Bildquelle: Stadt Frankfurt © Klaus Helbig
Bildquelle: Stadt Frankfurt © Klaus Helbig

  veröffentlicht 9. Juni 2021

Nachdem die Tunnelbohrmaschine (TBM) EVA Ende Januar ihre zweite Reise durch den Frankfurter Untergrund angetreten hat, ist sie Ende Mai an ihrem Ziel unter dem Platz der Republik angekommen. Mit insgesamt 8358 Tübbingen hat EVA rund 1700 Tunnelmeter – verteilt auf zwei Röhren – gebaut. Die letzten Meter der beiden Tunnelröhren werden nun bergmännisch hergestellt, da die Wand des unterirdischen Anschlussbauwerks aus den 1970er Jahren nicht von der TBM durchfahren werden kann. „Es freut mich, dass die Tunnelarbeiten mit der Tunnelbohrmaschine nun abgeschlossen sind und wir in diesem wichtigen Frankfurter Verkehrsprojekt einen großen Meilenstein erreicht haben“, sagte Verkehrsdezernent Klaus Oesterling. Die Inbetriebnahme der neuen U-Bahn ist nach gegenwärtigem Stand bis Ende 2025 vorgesehen. (Red.)


‚Grüne Haltestelle‘: VGF setzt Projekt fort

Grüne Haltestelle Börneplatz © photo alliance.de / Klaus Leitzbach
Grüne Haltestelle Börneplatz © photo alliance.de / Klaus Leitzbach

4. Juni 2021

Ob Twitter, Instagram oder YouTube: Die Meinungen vieler Frankfurterinnen und Frankfurter zur ersten „grünen Haltestelle“ der VGF waren einhellig. Deshalb wird die Straßenbahn-Haltestelle Börneplatz/Stoltzestraße, welche die VGF als erste „Grüne Haltestelle“ Anfang Februar vorgestellt hat, nicht die einzige bleiben: Die Haltestelle Hugo-Junkers-Straße Schleife erhält im Sommer (Juli/August) eine neue Wartehalle des Typs „Xenon“ mit Dachbegrünung aus Sedumpflanzen. Bei weiteren Tram-Haltestellen sind Dachbegrünungen geplant: Louisa Bahnhof mit einer Vier-Feld- und einer Sechs-Feld Wartehalle im Juni, die Haltestelle Neu Isenburg mit einer kleineren Drei-Feld-Halle im Juli. Die Zahl der Dachfelder beschreibt die Größe der Hallen. Auch oberirdische U-Bahn-Stationen stehen auf dem Plan der VGF, so zum Beispiel die Station Kalbach im August.

 

 

Bis auf die zuletzt genannte Station erfolgt die Begrünung als Teil des vorgesehen barrierefreien Umbaus der Haltestellen.

 

Bei den genannten Vorhaben handelt es sich um die Begrünung neuer Hallen oder – bei Louisa Bahnhof – um wiederverwendete Hallen, die für die Begrünung getestet werden. Zu beachten ist, dass die VGF nicht einfach alle Wartehallen ihrer 139 Straßenbahn-Haltestellen oder der 57 oberirdischen U-Bahn-Stationen begrünen kann. Die dort stehenden Hallen sind statisch nicht alle geeignet, eine – je nach Hersteller – pro Quadratmeter zwischen 60 und 90 Kilogramm schwere Dachbegrünung zu tragen. (Red.)


Finanzplatz Frankfurt ist die Nummer eins in Europa

Bürgermeister und Stadtkämmerer Becker freut sich über den Erfolg

Frankfurt ist die Nr. 1 © photo alliance.de / Friedhelm Herr
Frankfurt ist Finanzplatz Nr. 1 © photo alliance.de / Friedhelm Herr

 

 veröffentlicht 29. März 2021

Aus dem am Montag, 29. März, veröffentlichten aktuellen Global Financial Centres Index, der halbjährlich vom internationalen Beratungshaus Z/Yen Group erhoben wird, geht hervor, dass Frankfurt am Main die beste Platzierung eines kontinentaleuropäischen Finanzzentrums erreichen konnte. Auf Platz neun ließ die Mainmetropole alle starken Wettbewerber des europäischen Kontinents wie Luxemburg, Paris und Zürich hinter sich.

 

„Unsere Stadt Frankfurt am Main hat sich in den vergangenen Jahren zu dem Finanzplatz Europas entwickelt und nach dem Brexit konnten wir unsere internationale Stellung noch weiter festigen und ausbauen. Unsere Platform ‚Frankfurt Main Finance‘ verbindet Stadt und Land mit den Akteuren unseres Finanzplatzes und das jetzt veröffentlichte Ranking trägt unseren zahlreichen Aktivitäten Rechnung. Diese Platzierung als bester Finanzplatz Kontinentaleuropas dürfte auch unsere innerdeutsch manchmal noch geführte Debatte über die Bedeutung verschiedener Wirtschaftszentren in unserem Land klar beenden. Frankfurt am Main ist das deutsche Finanzzentrum von europäischem Rang und dies ist gerade in den gegenwärtigen Zeiten besonderer Herausforderungen von hoher Wichtigkeit“, sagt Bürgermeister und Stadtkämmerer Uwe Becker.

 

Er fügt hinzu: „Natürlich werden wir weiterhin die Attraktivität für Unternehmen in unserer Stadt stärken und dafür werben, um im harten Wettbewerb vorne zu bleiben. Nur so können wir den Wohlstand der Stadt dauerhaft für die Frankfurterinnen und Frankfurter sichern.“

 

Wirtschaftsdezernent Markus Frank freut sich ebenfalls über die gute Platzierung im Ranking. „Der Finanzplatz Frankfurt genießt im internationalen Wettbewerb bereits eine hohe Reputation als europäischer Regulierungs-Hub mit Sitz von bedeutenden Institutionen wie EZB, EIOPA und BaFin. (Red.)


Unterwegs in der Stadt: Kunst endecken und Frankfurt kennenlernen

Kunstwerk "Der Barfüßer" © photo alliance.de / Klaus Leitzbach
Kunstwerk "Der Barfüßer" © photo alliance.de / Klaus Leitzbach

 veröffentlicht 10. März 2021

Das Kulturamt der Stadt Frankfurt bietet digitale Kunsttouren an. 24 Stunden lang Kunst erleben und das kostenlos: Der öffentliche Raum der Stadt Frankfurt macht’s möglich, auch in Zeiten von Corona. Ob auf Plätzen, in Parkanlagen, vor Bürogebäuden, in U-Bahnstationen oder an Hausfassaden; nirgendwo sonst kommt die Kunst dem Leben näher, nirgendwo sonst provoziert sie schneller die öffentliche Meinung, nirgendwo sonst kann sie ungestört bestaunt, belächelt, diskutiert und genossen werden.

 

Wer sich für Kunst im Frankfurter Stadtraum interessiert und Informationen sucht, der wird auf der Website des Frankfurter Kulturamtes fündig. Über 400 Denkmäler, Brunnen, Kunstwerke und Erinnerungsstätten sind dort bislang erfasst. Und mehr noch: Seit Dienstag, 9. März, gehören Touren zum Angebot, die man sich zu Hause am Computer ausdrucken oder über das Smartphone beziehen kann und die entlang von Denkmälern und Kunstobjekten durch die Stadt führen. Zukünftig wird außerdem ein Flyer, der beispielsweise in der TouristInfo am Römer und den Kultureinrichtungen der Stadt ausliegt, auf das Angebot hinweisen. (Red.)


Die Rückkehr der Tram zur Hauptwache

Quelle: © Stadt Frankfurt
Quelle: © Stadt Frankfurt

 

 veröffentlicht 1. März 2021

Über die Hauptwache soll wieder die Straßenbahn fahren. Diesen Vorschlag machen Planungsdezernent Mike Josef und Verkehrsdezernent Klaus Oesterling.

 

Hauptwache stärker beleben und die Erschließung der Innenstadt durch den ÖPNV verbessern

 

„Die Hauptwache war früher der Straßenbahnknoten in Frankfurt“, sagte dazu Verkehrsdezernent Oesterling. „Seit keine Straßenbahn mehr über die Hauptwache fährt, hat der Platz an Attraktivität verloren.“ Damit unterscheide sich die Hauptwache von der Konstablerwache, die durch zwei Straßenbahnlinien und zwei Buslinien rund um die Uhr belebt sei.

 

Dazu komme, dass die nördliche Innenstadt durch den öffentlichen Nahverkehr nur unzureichend entschlossen sei. Dagegen habe sich die Erschließung der südlichen Innenstadt durch die Altstadtstrecke entgegen aller Prognosen kontinuierlich positiv mit mittlerweile drei Straßenbahnlinien entwickelt. Mit der neuen Straßenbahnverbindung werde die Grundlage dafür geschaffen, die Nutzung der Innenstadt zu dezentralisieren. (Red.)


Planungsbeginn für das neue Rebstockbad

Bildquelle: Stadt Frankfurt © Geising und Boeker
Bildquelle: Stadt Frankfurt © Geising und Boeker

 

veröffentlicht 26. Februar 2021

Das bestehende Rebstockbad wurde 1982 eröffnet und war zum damaligen Zeitpunkt das größte Erlebnisbad in Deutschland. Das bestehende Rebstockbad wird jährlich von circa 600.000 Gästen besucht, ist der wichtigste Schwimmbadstandort in Frankfurt am Main und versorgt über ein Drittel der Hallenbadgäste der Frankfurter Bäder.

 

Nach über 35 Jahren und über 20 Millionen Gästen bestehen auf Grund des Alters bauliche und technische Probleme, das bestehende Rebstockbad nähert sich dem Ende seiner Betriebszeit. Auf Grundlage der Untersuchung verschiedener Entwicklungsmöglichkeiten hat die Stadt Frankfurt am Main den Abriss des Bestandsbades und die Errichtung eines Ersatzneubaus am gleichen Standort entschieden.

 

Der Planungsbeginn für das neue Rebstockbad erfolgt seit Februar 2021. Der Neubau des Rebstockbades ist mit über 18.000 Quadratmeter Brutto-Grundfläche und über 2000 Quadratmeter Wasserfläche eines der größten Schwimmbadprojekte in Deutschland.  Der Baubeginn für das neue Rebstockbad ist für Anfang 2023 konzeptioniert, die Eröffnung ist für Ende 2025 vorgesehen. (Red.)


Hinweis: "(Red.)" steht für eigenrecherchierte Artikel oder von Pressestellen

zugesandte Pressemitteilungen, die von uns redaktionell bearbeitet wurden.

 

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