FRANKFURT weltoffen. vielfältig. international. traditionell. modern.


"Die ganze Rhein-Main-Region ist als ein politisches, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum zu sehen"

 

 

Professor Manfred Pohl, Vorstand des Frankfurter Zukunftsrates


Frankfurt-Prognose des Hamburger GEWOS Instituts:

 

Laut einer Prognose des Hamburger GEWOS Institut für Stadt-, Regional- und Wohnforschung wird Frankfurt am Main bis 2035 nach Berlin das größte Bevölkerungswachstum unter den deutschen Metropolen haben. Demnach steigt die Bevölkerungszahl der Mainmetropole bis zum Jahr 2035 auf 813.000 Einwohner. (aktuelle Zahlen unter FRANKFURT EINWOHNERZAHL AKTUELL).


frankfurtnews24.de

 

 

 

 

 Kurznachrichten der Redaktion (Auswahl)

Den Höchster Wochenmarkt besser erreichen

Neues Faltblatt informiert über Parkmöglichkeiten und Haltstellen

Übergabe des Faltblatts © Stadt Frankfurt
Übergabe des Faltblatts © Stadt Frankfurt

veröffentlicht 3. August 2021

Auf dem traditionsreichen Höchster Wochenmarkt mit seinen regionalen und frischen Produkten kaufen nicht nur die Höchsterinnen und Höchster gerne ein, er ist auch ein beliebtes Ziel für Besucherinnen und Besucher aus dem Umland. Seine Attraktivität führt aber gerade an den Samstagen häufig dazu, dass sich rings um das Marktgeschehen die Autos Stoßstange an Stoßstange reihen.

 

 

Die Fahrerinnen und Fahrer sind dabei meist auf der Suche nach einem freien Parkplatz direkt am Markt.

 

Dabei gibt es in der Nähe des Marktplatzes in Parkhäusern und auf Parkplätzen viele gute Alternativen, die nur wenige Gehminuten entfernt sind. Zudem ist Höchst hervorragend mit öffentlichen Verkehrsmitteln erschlossen und die Haltestellen liegen nahe am Markt. Direkt vor Ort befindet sich außerdem eine überdachte Abstellanlage für Fahrräder. All diese Möglichkeiten finden sich jetzt in einem Faltblatt, das aktuell im Rahmen des Förderprogramms Innenstadt Höchst erschienen ist. Es enthält einen Plan mit Parkmöglichkeiten und Haltestellen sowie zusätzliche Informationen, etwa die Linien der öffentlichen Verkehrsmittel oder die Öffnungszeiten und Kosten der Parkhäuser. (Red.)


Von der Rennbahn zum Rennbahn-Park

Quelle: © Stadt Frankfurt / Umweltdezernat
Quelle: © Stadt Frankfurt / Umweltdezernat

veröffentlicht 20. Juli 2021

Seit dem letzten Pferderennen in Niederrad sind einige Jahre verstrichen. Doch in den nächsten Wochen beginnt das Grünflächenamt mit dem Bau des Rennbahn-Parks. Am Sonntag, 1. August, bietet Stadträtin Rosemarie Heilig 40 Gästen noch einmal die Gelegenheit zu einem Spaziergang über das idyllisch eingewachsene Gelände, wo neulich sogar eine große Schafherde weidete.

 

Für ihren dritten Wilden Sonntag hat die Umweltdezernentin Stadtführer Christian Setzepfandt eingeladen. Er wird auf zwei Rundgängen an große Galopprennen, große Hüte und an das kleine Sarrotti-Häuschen erinnern und einen Blick in die Zukunft werfen. Nach Plänen, die das Grünflächenamt in zahlreichen Workshops mit Bürgerinnen und Bürgern erarbeitet hat, entsteht in Niederrad ein weitläufiger, naturnaher Erholungspark. (Red.)


Stadt Frankfurt und VGF legen Frankfurt-Lyon-Bahn neu auf

Bildquelle: © Stadt Frankfurt / Andreas Varnhorn
Bildquelle: © Stadt Frankfurt / Andreas Varnhorn

 veröffentlicht 15. Juli 2021

 

2020 feierten Lyon und Frankfurt 60 Jahre Städtefreundschaft. Es ist die älteste Verbindung dieser Art für Frankfurt. Bereits seit 2017 fährt ein dafür sichtbares Zeichen durch die Mainmetropole: die Frankfurt-Lyon-Straßenbahn.

 

Vier Jahre später, passend zum französischen Nationalfeiertag am Mittwoch, 14. Juli, präsentiert sich die Bahn optisch erneuert. Ein Panoramabild der Rhône-Metropole macht Lust auf Lyon. Frankfurt präsentiert sich ganz klassisch mit einem Skyline-Bild.

 

Die rund 30 Meter lange und 40 Tonnen schwere Straßenbahn fährt auf verschiedenen Straßenbahn-Linien durch Frankfurt und gehört zu der Flotte der VGF-Städtepartnerschaftsbahnen. (Red.)


Frankfurt: Jeder Fünfte hat das Gastgwerbe im letzten Jahr verlassen

Bildquelle: © Gewerkschaft NGG
Bildquelle: © Gewerkschaft NGG

 

 

veröffentlicht 8. Juli 2021

 

Supermarktkasse statt Biertheke: Im Zuge der Corona-Pandemie haben Hotels und Gaststätten in Frankfurt einen erheblichen Teil ihres Personals verloren. Innerhalb des vergangenen Jahres hat jeder fünfte Beschäftigte in der Stadt den Job als Koch, Hotelangestellte oder Servicekraft aufgegeben.

 

Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) unter Verweis auf neueste Zahlen der Arbeitsagentur mit. „Viele Menschen freuen sich, nach langen Entbehrungen endlich wieder essen zu gehen oder zu reisen. Aber ausgerechnet in der Sommersaison fehlt einem Großteil der Betriebe das Personal, um die Gäste bewirten zu können“, sagt Peter-Martin Cox von der NGG-Region Rhein-Main. Verantwortlich für das Problem seien insbesondere die Einkommenseinbußen durch die Kurzarbeit, die Hotel- und Gastro-Beschäftigte dazu gezwungen hätten, sich beruflich umzuorientieren. Viele Probleme seien jedoch hausgemacht und hätten schon vor Corona bestanden – etwa die geringe Bezahlung und ungeregelte Arbeitszeiten. Nötig sei jetzt, die Branche durch Tarifverträge attraktiver zu machen. (Red.)


Fashion Week in Frankfurt

Motto: „Reform the Future“

© Stadt Frankfurt / Holger Menzel
© Stadt Frankfurt / Holger Menzel

 veröffentlicht 3. Juli 2021

Wegen der Corona-Pandemie findet die Fashion Week Frankfurt in diesem Jahr als digitale Preview statt. Doch auch im nicht virtuellen Raum zeigt die Messe Präsenz – unter anderem in der Frankfurter Innenstadt.

 

Auf gesamter Länge der Litfaßsäulen im Frankfurter Innenstadtbereich sowie in zentralen Stadtteilen kommen gedruckte und digitale Mode zusammen. Drei ganz besondere Plakate bringen das Überthema Fashion und Frankfurts Partnerstädte zusammen. Zehn Tage lang werden die Motive von Mina Pavicevic (Motiv Lyon), Solange Richter (Motiv Guangzhou) und Annkatrin Clarke (Motiv Birmingham) zu sehen sein. Die drei sind Studentinnen der Akademie Mode & Design (AMD).

 

Am Donnerstag, 1. Juli, enthüllte Oberbürgermeister Peter Feldmann die Plakate. Der Clou: Per QR-Code lassen sich die Motive aufs Smartphone holen, erwachen dort zu (digitalem) Leben.

 

„Mit ihren digitalen Formaten wagt sich die Frankfurt Fashion Week in diesem Jahr auf neues Terrain – und hat doch die Messe im kommenden Jahr fest im Blick“, sagte das Stadtoberhaupt. „Die Plakataktion trägt diesen Grenzgang in die City. Ein Klick und das Handy wird zum Laufsteg – und der Klassiker Plakat zum Schrittmacher in die digitale Zukunft.“

 

Feldmann dankte den Studierenden für ihre Entwürfe, die deutlich machten, dass Mode keine Grenzen kenne: „In der Mode haben wir verstanden, was uns an anderer Stelle oft schwerfällt. Nämlich anzuerkennen, dass uns der Austausch, der interkulturelle Dialog weiterbringt und bereichert.“ Der Oberbürgermeister bedauerte, dass nicht alle zehn gestalteten Designs aufgehängt werden konnten: „Jedes der Plakate ist eine Begegnung mit einer unserer zahlreichen Partnerstädte. Sie stehen für die Vielfalt und die Internationalität unserer Stadt – aus meiner Sicht der Garant einer erfolgreichen Frankfurt Fashion Week.“ (Red.)


Frankfurt bekommt Fernbahntunnel

Bildquelle: © RMV / Arne Landwehr
Bildquelle: © RMV / Arne Landwehr

veröffentlicht 28. Juni 2021

Grünes Licht für den Fernbahntunnel in Frankfurt: Die Mainmetropole bekommt den lang erwarteten Eisenbahntunnel. Die meisten Fernzüge fahren so den Hauptbahnhof künftig 35 Meter unter der Erde an und halten an der neuen Station Hauptbahnhof tief. Als Durchgangsverbindung sorgt der Tunnel für eine Entlastung der momentan stark befahrenen oberirdischen Gleise. Die Fahrgäste im Verkehrsknoten Frankfurt sind dadurch verlässlicher und schneller unterwegs. (Red.)

 

Reportage: Frankfurt bekommt Fernbahntunnel


Neuer Park am Riedberg: Stadt Frankfurt gibt Teile des Grünzugs Römische Straße frei

Grünanlage Römische Straße © dokubild.de / Klaus Leitzbach
Grünanlage Römische Straße © dokubild.de / Klaus Leitzbach

veröffentlicht 26. Juni 2021

Die neue Grünanlage Römische Straße nimmt am Riedberg immer mehr Gestalt an: Nachdem bereits im Winter der Rudolf-Schwarz-Platz der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde, sind nun weitere Abschnitte fertiggestellt. Ein kleiner Spaziergang ist ab sofort in der Parkanlage zwischen Ricky-Adler-Straße und Carl-Hermann-Rudloff-Allee möglich.

 

Der Grünzug Römische Straße ist ein schmaler Park, der sich auf einer Länge von rund 1,4 Kilometern von Nord nach Süd durch den Riedberg zieht und bereits bestehende Grünanlagen wie den Kätcheslachpark auf Höhe des Rudolf-Schwarz-Platzes anbindet. Den gesamten Grünzug durchzieht ein linearer Hauptweg, der eine Besonderheit aufweist: Auf beiden Seiten der Asphaltoberfläche sind durchgängig Streifen aus Basaltstein angelegt. Die Einfassung ist nicht nur ein optischer Bezug zur römischen Geschichte, sondern Teil eines barrierefreien Gesamtkonzepts: Menschen mit eingeschränkter Sehkraft erhalten eine Verbindungslinie durch die Anlage. Querungen über die Fahrbahn werden zusätzlich in der Höhe angeglichen und stellen so kein Hindernis dar.

 

Mit Fertigstellung des Grünzugs Römische Straße im Spätsommer endet die Erschließung des Riedbergs von städtischer Seite. Mit der Ausführung betraut sind das Amt für Straßenbau und Erschließung sowie das Grünflächenamt. Die Stadt investiert insgesamt in die Parkanlage circa 6,5 Millionen Euro. (Red.)


Bau-Boom in Frankfurt hält an: 4.675 neue Wohnungen gebaut

Bildquelle: IG Bau
Bildquelle: IG Bau

veröffentlicht 17. Juni 2021

 

In Frankfurt wurden im vergangenen Jahr 4.675 neue Wohnungen gebaut. Dafür flossen Investitionen in Höhe von rund 486 Millionen Euro, wie die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt unter Berufung auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes mitteilt. „Der Boom der Branche hält schon seit Jahren an. Und es ist kein Ende in Sicht, denn die Auftragsbücher der Unternehmen sind weiterhin voll“, so die IG BAU Rhein-Main. Die Gewerkschaft fordert, die Beschäftigten an den steigenden Umsätzen der Firmen zu beteiligen – über ein Lohn-Plus und eine Entschädigung der weiten Anfahrtswege zu den Baustellen. Die Tarifverhandlungen für das Bauhauptgewerbe gehen in der kommenden Woche in die nächste Runde. (Red.)


Carsharing in Frankfurt wächst

Bildquelle: © Mainova
Bildquelle: © Mainova

veröffentlicht 14. Juni 2021

Das Carsharing-Angebot in Frankfurt wächst weiter. Der Anbieter Book-n-drive, an dem die ABG Frankfurt Holding und die Mainova mit jeweils 33 Prozent beteiligt sind, hat am Montag, 14. Juni, den 20.000sten Frankfurter Kunden begrüßt. Gleichzeitig stellt Book-n-drive 100 neue emissionsarme Fahrzeuge in der Stadt bereit.

 

Das Book-n-drive Carsharing-Angebot in Frankfurt besteht derzeit aus 200 stationsbasierten Fahrzeugen an 180 Stationen im Stadtgebiet sowie 130 stationsflexiblen „cityFlitzern“, mit denen auch Einwegfahrten in andere Städte, etwa nach Darmstadt, Mainz und Wiesbaden als auch an den Flughafen möglich sind.

 

„Wir sind ein Unternehmen aus der Region für die Region und schaffen schon seit vielen Jahren ein breites Carsharing-Angebot mit dem Ziel, den Frankfurter Bürgerinnen und Bürgern eine Alternative zum Privat-PKW zu geben“, beschreibt Book-n-drive-Geschäftsführer Andreas Hornig das Erfolgsrezept des Carsharing-Anbieters. „Wir wollen unser Angebot in Frankfurt zukünftig noch weiter ausbauen und sind sehr froh, dass wir mit ABG und Mainova hier so starke Partner vor Ort haben. Wir erhoffen uns zukünftig von der Stadt Frankfurt Stellplätze für unsere Fahrzeuge in Wohnquartieren und an Mobilitätstationen“, sagt Book-n-drive-Geschäftsführer Martin Trillig. (Red.)


U5-Verlängerung ins Europaviertel: Wichtiger Projektmeilenstein erreicht – EVA ist am Ziel angekommen

Bildquelle: Stadt Frankfurt © Klaus Helbig
Bildquelle: Stadt Frankfurt © Klaus Helbig

  veröffentlicht 9. Juni 2021

Nachdem die Tunnelbohrmaschine (TBM) EVA Ende Januar ihre zweite Reise durch den Frankfurter Untergrund angetreten hat, ist sie Ende Mai an ihrem Ziel unter dem Platz der Republik angekommen. Mit insgesamt 8358 Tübbingen hat EVA rund 1700 Tunnelmeter – verteilt auf zwei Röhren – gebaut. Die letzten Meter der beiden Tunnelröhren werden nun bergmännisch hergestellt, da die Wand des unterirdischen Anschlussbauwerks aus den 1970er Jahren nicht von der TBM durchfahren werden kann. „Es freut mich, dass die Tunnelarbeiten mit der Tunnelbohrmaschine nun abgeschlossen sind und wir in diesem wichtigen Frankfurter Verkehrsprojekt einen großen Meilenstein erreicht haben“, sagte Verkehrsdezernent Klaus Oesterling.

 

In der Südröhre beginnen nun die bergmännischen Arbeiten, während die Tunnelbohrmaschine in der Nordröhre sukzessive zurückgebaut und durch die fertige Röhre zurück in den Startschacht in der Europa-Allee transportiert wird. Der Schild verbleibt im Boden und das Schneidrad wird in Teilen heraustransportiert. Dann folgen die Nachläufer. Diese Teile der TBM können wieder auf anderen Tunnelbau-Baustellen in der Welt eingesetzt werden. „Es ist beeindruckend – gerade auch im Vergleich zu den früher auf innerstädtischen U-Bahn-Baustellen verwendeten Baumethoden –, was heute technisch möglich ist und wie präzise die Tunnelbohrmaschine arbeitet“, sagte VGF–Geschäftsführer Michael Rüffer im Rahmen einer Tunnelbegehung.

 

Sobald die bergmännischen Arbeiten in beiden Röhren abgeschlossen sind, wird der Tunnelbau in der Europa-Allee mittels offener Bauweise fortgesetzt und auch mit dem Bau der Rampe begonnen. Parallel wird die Baugrube der Station Güterplatz sukzessive ausgehoben, einschließlich des Rückbaus der dort verlegten Tunnelröhren. Der Bau des oberirdischen Streckenabschnitts, der Ausbau des Tunnels Europagarten sowie der gesamte technische Ausbau der neuen Strecke schließen sich in den nächsten Jahren Schritt für Schritt an. Die Inbetriebnahme der neuen U-Bahn ist nach gegenwärtigem Stand bis Ende 2025 vorgesehen. (Red.)


‚Grüne Haltestelle‘: VGF setzt Projekt fort

Bildquelle: © VGF
Bildquelle: © VGF

4. Juni 2021

Ob Twitter, Instagram oder YouTube: Die Meinungen vieler Frankfurterinnen und Frankfurter zur ersten „grünen Haltestelle“ der VGF waren einhellig. Deshalb wird die Straßenbahn-Haltestelle Börneplatz/Stoltzestraße, welche die VGF als erste „Grüne Haltestelle“ Anfang Februar vorgestellt hat, nicht die einzige bleiben: Die Haltestelle Hugo-Junkers-Straße Schleife erhält im Sommer (Juli/August) eine neue Wartehalle des Typs „Xenon“ mit Dachbegrünung aus Sedumpflanzen. Bei weiteren Tram-Haltestellen sind Dachbegrünungen geplant: Louisa Bahnhof mit einer Vier-Feld- und einer Sechs-Feld Wartehalle im Juni, die Haltestelle Neu Isenburg mit einer kleineren Drei-Feld-Halle im Juli. Die Zahl der Dachfelder beschreibt die Größe der Hallen. Auch oberirdische U-Bahn-Stationen stehen auf dem Plan der VGF, so zum Beispiel die Station Kalbach im August.

 

 

Bis auf die zuletzt genannte Station erfolgt die Begrünung als Teil des vorgesehen barrierefreien Umbaus der Haltestellen.

 

Bei den genannten Vorhaben handelt es sich um die Begrünung neuer Hallen oder – bei Louisa Bahnhof – um wiederverwendete Hallen, die für die Begrünung getestet werden. Zu beachten ist, dass die VGF nicht einfach alle Wartehallen ihrer 139 Straßenbahn-Haltestellen oder der 57 oberirdischen U-Bahn-Stationen begrünen kann. Die dort stehenden Hallen sind statisch nicht alle geeignet, eine – je nach Hersteller – pro Quadratmeter zwischen 60 und 90 Kilogramm schwere Dachbegrünung zu tragen. (Red.)


In und um Frankfurt leuchten die Rapsfelder

© dokubild.de / Klaus Leitzbach
© dokubild.de / Klaus Leitzbach

veröffentlicht 23. Mai 2021

Die Rapsfelder in und um Frankfurt leuchten zwar, doch die Sonne leuchtet in diesem Mai nur selten vom Himmel. Auch für den Rest des Monats Mai bleibt das sonnengelbe Leuchten der Rapsfelder das einzige, was wir zu erwarten haben. Denn das schmuddelige Wetter bleibt uns weiter erhalten. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) macht uns wenig Hoffnung das die Temperaturwerte in den kommenden Tagen die 20-Grad-Marke überschreiten. Regen, Sturmböen und mitunter Gewitter werden uns weiter im Wonnemonat Mai begleiten. Erst ab Mitte kommender Woche soll die Sonne wieder mehr leuchten. (Red.)


Oberbürgermeister Feldmann spricht auf Mai-Kundgebung des DGB: ,Müssen investieren, um Krise zu überwinden‘

Bildquelle: Stadt Frankfurt © Rüffer
Bildquelle: Stadt Frankfurt © Rüffer

 

 veröffentlicht 3. Mai 2021

Rund 4000 Menschen zogen laut Angabe von Polizei und Veranstalter am Mittag des 1. Mai auf der Demonstration des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) durch Frankfurt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer trugen dabei Mund-Nasen-Schutz und hielten Abstände ein, die Veranstaltung am Mittag blieb friedlich. Die Route führte von der Hauptwache zum Opernplatz, wo eine Kundgebung stattfand, auf der auch Oberbürgermeister Peter Feldmann sprach.

 

„Die Corona-Pandemie hat Ungleichheiten gefördert. Der Mittelstand ist stark unter Druck, aber einige Konzerne sind Krisengewinner – die Deutsche Bank feiert ihr bestes Quartal seit sieben Jahren, Amazon und Co. verbuchen Umsatzrekorde. Der Einzelhandel kämpft dagegen ums Überleben, tausende Arbeitsplätze sind in Gefahr, Pleiten drohen, Existenzen sind gefährdet“, sagte Feldmann. „Wir dürfen uns jetzt nicht tiefer in die Krise sparen, sondern müssen umso mehr investieren, um diese Krise zu überwinden“, forderte das Stadtoberhaupt weiter. (Red.)


Finanzplatz Frankfurt ist die Nummer eins in Europa

Bürgermeister und Stadtkämmerer Becker freut sich über den Erfolg

Frankfurt ist die Nr. 1 © dokubild.de / Friedhelm Herr
Frankfurt ist Finanzplatz Nr. 1 © dokubild.de / Friedhelm Herr

 

 veröffentlicht 29. März 2021

Aus dem am Montag, 29. März, veröffentlichten aktuellen Global Financial Centres Index, der halbjährlich vom internationalen Beratungshaus Z/Yen Group erhoben wird, geht hervor, dass Frankfurt am Main die beste Platzierung eines kontinentaleuropäischen Finanzzentrums erreichen konnte. Auf Platz neun ließ die Mainmetropole alle starken Wettbewerber des europäischen Kontinents wie Luxemburg, Paris und Zürich hinter sich.

 

„Unsere Stadt Frankfurt am Main hat sich in den vergangenen Jahren zu dem Finanzplatz Europas entwickelt und nach dem Brexit konnten wir unsere internationale Stellung noch weiter festigen und ausbauen. Unsere Platform ‚Frankfurt Main Finance‘ verbindet Stadt und Land mit den Akteuren unseres Finanzplatzes und das jetzt veröffentlichte Ranking trägt unseren zahlreichen Aktivitäten Rechnung. Diese Platzierung als bester Finanzplatz Kontinentaleuropas dürfte auch unsere innerdeutsch manchmal noch geführte Debatte über die Bedeutung verschiedener Wirtschaftszentren in unserem Land klar beenden. Frankfurt am Main ist das deutsche Finanzzentrum von europäischem Rang und dies ist gerade in den gegenwärtigen Zeiten besonderer Herausforderungen von hoher Wichtigkeit“, sagt Bürgermeister und Stadtkämmerer Uwe Becker.

 

Er fügt hinzu: „Natürlich werden wir weiterhin die Attraktivität für Unternehmen in unserer Stadt stärken und dafür werben, um im harten Wettbewerb vorne zu bleiben. Nur so können wir den Wohlstand der Stadt dauerhaft für die Frankfurterinnen und Frankfurter sichern.“

 

Wirtschaftsdezernent Markus Frank freut sich ebenfalls über die gute Platzierung im Ranking. „Der Finanzplatz Frankfurt genießt im internationalen Wettbewerb bereits eine hohe Reputation als europäischer Regulierungs-Hub mit Sitz von bedeutenden Institutionen wie EZB, EIOPA und BaFin. (Red.)


Pandemie lässt Appetit auf Süßwaren steigen: 25.500 Tonnen in Frankfurt

Bildquelle: NGG
Bildquelle: NGG

 

 veröffentlicht 19. März 2021

Hunger auf Schokolade & Co. in der Pandemie gestiegen: In Frankfurt wurden im vergangenen Jahr rein rechnerisch rund 25.500 Tonnen Süßwaren gegessen – davon allein 7.200 Tonnen Schokoladenwaren, 4.200 Tonnen Knabberartikel und 3.400 Tonnen Speiseeis. Diese Zahlen hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) anhand aktueller Zahlen des Bundesverbandes der Deutschen Süßwarenindustrie ermittelt. Demnach stieg der Verbrauch süßer und salziger Snacks im vergangenen Jahr um 2,6 Prozent auf durchschnittlich 33,4 Kilo pro Kopf.

 

„Von einer Krise kann in der Branche, anders als in vielen anderen Wirtschaftszweigen, keine Rede sein“, betont Peter-Martin Cox, Geschäftsführer der NGG-Region Rhein-Main. Zwar habe es im Zuge weltweiter Lockdowns leichte Rückgänge beim Exportgeschäft gegeben. Aber „unterm Strich“ stünden die Firmen wirtschaftlich gut da. Im vergangenen Jahr stieg der Umsatz in der deutschen Süßwarenindustrie laut Statistischem Bundesamt um 7,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

 

Nach Unternehmensangaben gab es im vergangenen Jahr die stärksten Zuwächse im Bereich der Knabberartikel (Salzstangen, Chips, gewürzte Erdnüsse usw.). 2020 stieg hier der Pro-Kopf-Verbrauch um 8,4 Prozent auf 5,6 Kilo. (Red.)


Unterwegs in der Stadt: Kunst endecken und Frankfurt kennenlernen

Kunstwerk "Der Barfüßer" © dokubild.de / Klaus Leitzbach
Kunstwerk "Der Barfüßer" © dokubild.de / Klaus Leitzbach

 veröffentlicht 10. März 2021

Das Kulturamt der Stadt Frankfurt bietet digitale Kunsttouren an. 24 Stunden lang Kunst erleben und das kostenlos: Der öffentliche Raum der Stadt Frankfurt macht’s möglich, auch in Zeiten von Corona. Ob auf Plätzen, in Parkanlagen, vor Bürogebäuden, in U-Bahnstationen oder an Hausfassaden; nirgendwo sonst kommt die Kunst dem Leben näher, nirgendwo sonst provoziert sie schneller die öffentliche Meinung, nirgendwo sonst kann sie ungestört bestaunt, belächelt, diskutiert und genossen werden.

 

Wer sich für Kunst im Frankfurter Stadtraum interessiert und Informationen sucht, der wird auf der Website des Frankfurter Kulturamtes fündig. Über 400 Denkmäler, Brunnen, Kunstwerke und Erinnerungsstätten sind dort bislang erfasst. Und mehr noch: Seit Dienstag, 9. März, gehören Touren zum Angebot, die man sich zu Hause am Computer ausdrucken oder über das Smartphone beziehen kann und die entlang von Denkmälern und Kunstobjekten durch die Stadt führen. Zukünftig wird außerdem ein Flyer, der beispielsweise in der TouristInfo am Römer und den Kultureinrichtungen der Stadt ausliegt, auf das Angebot hinweisen. (Red.)


Deutschlands schönster Joggingpfad am Mainufer vor der Skyline: Wirtschafts- und Sportdezernent Frank eröffnet die ‚Frankfurter Runde‘

© Fine Art Photo Videography Isaak Papadopoulos
© Fine Art Photo Videography Isaak Papadopoulos

 

 veröffentlicht 8. März 2021

Startschuss für die „Frankfurter Runde“ – ein Projekt des Wirtschaftsdezernates, umgesetzt überwiegend aus Mitteln der Tourismusabgabe und initiiert vom Communication Thinktank Pantera Rosa.

 

Wirtschaftsdezernent Markus Frank ist begeistert: „Eine Idee, die unsere Stadt noch ein bisschen sportlicher und attraktiver macht. Ganz einfach, indem der sowieso schon tollen Laufrunde am Main eine echte Trainingserweiterung spendiert wird. Mit 10 professionell kuratierten Workout-Stationen, die digital unter http://www.frankfurter-runde.com abrufbar und 24/7 nutzbar sind. Vielen Dank für dieses wirklich große Engagement an alle ‚Macher‘, die dieses Projekt stemmen, danke auch an die beteiligten städtischen Stellen, die alles dafür getan haben, es möglich zu machen. Wir wünschen unseren Bürgerinnen und Bürger und den Gästen unserer schönen Stadt viel Spaß beim Training im Freien vor der tollen Kulisse der Frankfurter Skyline.“

 

Die einzelnen Übungen sind von den beteiligten Trainern Steffen Laudely und Michael Schmelzer entwickelt und werden regelmäßig ausgetauscht, damit keine Langweile aufkommt. Getragen wird die Idee aber auch von den Patinnen und Paten der einzelnen Stationen, von Eintracht Frankfurt Triathlon. über den Radklassiker Eschborn - Frankfurt, Desres Design Büro, Frankfurt City Triathlon, dem Montagslauftreff des Frankfurter Laufshops, dem Ironman Frankfurt, guilty76 Racing, der Sportstadt Frankfurt bis hin zum Verein SC Frankfurt1880 und der Marathonläuferin Katharina Steinruck. (Red.)


Die Rückkehr der Tram zur Hauptwache

Quelle: © Stadt Frankfurt
Quelle: © Stadt Frankfurt

 

 veröffentlicht 1. März 2021

Über die Hauptwache soll wieder die Straßenbahn fahren. Diesen Vorschlag machen Planungsdezernent Mike Josef und Verkehrsdezernent Klaus Oesterling.

 

Hauptwache stärker beleben und die Erschließung der Innenstadt durch den ÖPNV verbessern

 

„Die Hauptwache war früher der Straßenbahnknoten in Frankfurt“, sagte dazu Verkehrsdezernent Oesterling. „Seit keine Straßenbahn mehr über die Hauptwache fährt, hat der Platz an Attraktivität verloren.“ Damit unterscheide sich die Hauptwache von der Konstablerwache, die durch zwei Straßenbahnlinien und zwei Buslinien rund um die Uhr belebt sei.

 

Dazu komme, dass die nördliche Innenstadt durch den öffentlichen Nahverkehr nur unzureichend entschlossen sei. Dagegen habe sich die Erschließung der südlichen Innenstadt durch die Altstadtstrecke entgegen aller Prognosen kontinuierlich positiv mit mittlerweile drei Straßenbahnlinien entwickelt. Mit der neuen Straßenbahnverbindung werde die Grundlage dafür geschaffen, die Nutzung der Innenstadt zu dezentralisieren. (Red.)


Planungsbeginn für das neue Rebstockbad

Bildquelle: Stadt Frankfurt © Geising und Boeker
Bildquelle: Stadt Frankfurt © Geising und Boeker

 

veröffentlicht 26. Februar 2021

Das bestehende Rebstockbad wurde 1982 eröffnet und war zum damaligen Zeitpunkt das größte Erlebnisbad in Deutschland. Das bestehende Rebstockbad wird jährlich von circa 600.000 Gästen besucht, ist der wichtigste Schwimmbadstandort in Frankfurt am Main und versorgt über ein Drittel der Hallenbadgäste der Frankfurter Bäder.

 

Nach über 35 Jahren und über 20 Millionen Gästen bestehen auf Grund des Alters bauliche und technische Probleme, das bestehende Rebstockbad nähert sich dem Ende seiner Betriebszeit. Auf Grundlage der Untersuchung verschiedener Entwicklungsmöglichkeiten hat die Stadt Frankfurt am Main den Abriss des Bestandsbades und die Errichtung eines Ersatzneubaus am gleichen Standort entschieden.

 

Der Planungsbeginn für das neue Rebstockbad erfolgt seit Februar 2021. Der Neubau des Rebstockbades ist mit über 18.000 Quadratmeter Brutto-Grundfläche und über 2000 Quadratmeter Wasserfläche eines der größten Schwimmbadprojekte in Deutschland.  Der Baubeginn für das neue Rebstockbad ist für Anfang 2023 konzeptioniert, die Eröffnung ist für Ende 2025 vorgesehen. (Red.)


Urban-Art-Künstler schafft Blickfang mit Botschaft an der Frankfurt UAS

Bildquelle: © Frankfurt UAS
Bildquelle: © Frankfurt UAS

veröffentlicht 22. Februar 2021

 

Außen sichtbar machen, was innen gelebt wird: Der Frankfurter Urban-Art-Künstler Philipp Schäfer beginnt in diesen Tagen damit, die Fassade des Gebäudes 8 der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) neu zu gestalten.

 

Weitere Informationen in einer Reportage. (Red.)

 


Stadt Offenbach begrüßt Probebetrieb zur Umfliegung Offenbachs

Bildquelle: © Stadt Offenbach
Bildquelle: © Stadt Offenbach

 

veröffentlicht 18. Februar 2021

 

Es ist eine jahrzehntelange Forderung der Stadt Offenbach zum aktiven Lärmschutz: die südliche Umfliegung Offenbachs, um dicht besiedelte und hochbelastete Wohngebiete zu entlasten. Voraussichtlich ab März wird der sogenannte „Segmented Approach“ nun ganztägig erprobt. Dabei fliegt ein Teil der Flugzeuge im Landeanflug auf den Frankfurter Flughafen nicht über Hanau, Mühlheim und Offenbach weiter Richtung Neu-Isenburg zum Airport, sondern sie werden auf einer Route über den Wald zwischen Heusenstamm und Offenbach etwa im Verlauf der Autobahn A 3 geführt und drehen dann erst westlich von Offenbach auf den Geradeausflug direkt zur Landebahn ein. (Red.)


‚Aktuell sind Flächen für 16.500 Wohnungen baureif‘

Stadtrat Josef stellt Bebauungspläne mit fast 40.000 Wohneinheiten vor

Quelle: Stadt Frankfurt © Planungsdezernat (1)
Quelle: Stadt Frankfurt © Planungsdezernat (1)

 

veröffentlicht 11. Februar 2021

Planungsdezernent Mike Josef hat in dieser Woche, der Presse einen Überblick über die vorhandenen Wohnungsbaupotenziale der Stadt Frankfurt gegeben und den gegenwärtigen Sachstand zu den wichtigsten Baugebieten dargestellt.

 

„Aktuell sind Flächen für 16.500 Wohnungen baureif“, führt Josef aus. „Für etwa 9200 weitere Wohnungen stehen die Offenlage oder gar der Satzungsbeschluss der Bebauungspläne unmittelbar bevor. Zusätzlich sind Wohnbaupotenziale von rund 14.000 Wohnungen in der Entwurfsphase und somit in der planerischen Entwicklung. Damit haben wir die bauleitplanerische Bereitstellung von Flächen für fast 40.000 Wohnungen in der Pipeline. Das sind ganz enorme Zahlen.“ Nicht einberechnet sind die schwierig zu kalkulierende Potenziale in der Innenentwicklung – wie beispielsweise die laufende Aufstockung in der Fritz-Kissel-Siedlung –, die auf weitere rund 19.000 Wohneinheiten geschätzt werden.

 

Bereits in der Realisierung sind beispielsweise Projekte in der früheren Bürostadt („Lyoner Quartier“), an der Kleyerstraße („Westville“), im Rebstock-Nord, der Platensiedlung, im Bankenviertel („FOUR“), im Honselldreieck, am Güterplatz, am Sommerhoffpark und an der Hanauer Landstraße. (Red.)


Verkehrsdezernent Oesterling: Die neuen Wagen kommen

U5-Wagen Rohbau - Bildquelle: Stadt Frankfurt © Alstrom
U5-Wagen Rohbau - Bildquelle: Stadt Frankfurt © Alstrom

veröffentlicht 5. Februar 2021

 

Eigentlich hätten die ersten von ihnen schon durch Frankfurts Straßen rollen sollen. Doch dann kam Corona und die Auslieferung der bestellten 45 neuen Straßenbahnwagen und der 22 neuen U-Bahn-Mittelwagen verzögerte sich um Monate. Inzwischen sind die Fahrzeuge jedoch im Bau. „Auch wenn die Nachfrage im ÖPNV im Moment zurückgegangen ist, benötigen wir die Fahrzeuge dringend, um unseren Fahrgästen mehr Raum zu bieten“, sagt Verkehrsdezernent Klaus Oesterling.

 

„Darüber hinaus sind die neuen Fahrzeuge ein starkes Signal für die Zukunftsfähigkeit des öffentlichen Nahverkehrs“, erklärt der Verkehrsdezernent. „Außerdem haben wir versprochen, die sieben nicht-barrierefreien reaktivierten Hochflurfahrzeuge vom Typ P8 so schnell wie möglich durch barrierefreie Fahrzeuge zu ersetzen, was mit den neuen Fahrzeugen vom Typ T der Fall sein wird.“ Das Bild zeigt den Rohbau des neuen U5-Mittelwagen. Mit den Mittelwagen setzt die VGF erstmals Fahrzeuge ohne Führerstand ein. Die Mittelwagen verfügen über einen Durchgang nach beiden Seiten. Eingereiht in bereits heute eingesetzte 50 Meter lange U5 Züge (U5-50) ermöglichen die neuen Mittelwagen im Inneren des Zuges einen Durchgang auf 75 Meter oder 100 Meter. Die neuen Fahrzeuge sollen zunächst auf den stark belasteten Linien U2 und U4 eingesetzt werden. (Red.)


Neue Informationstafel - Geschichte  der Siedlung am Lindenbaum

Informationstafel Siedlung am Lindenbaum © dokubild.de / Klaus Leitzbach
Informationstafel © dokubild.de / Klaus Leitzbach

veröffentlicht 2. Februar 2021

 

Eine neue Informationstafel weist seit kurzem auf die Geschichte der Siedlung am Lindenbaum im Stadtteil Dornbusch hin, die als Teil des Stadterneuerungsprogramms „Das Neue Frankfurt“ in den 1920er Jahren entstand. Es ist das einzige Projekt des Neuen Frankfurt, das von Walter Gropius entworfen wurde, der in dieser Zeit besonders durch seine Arbeit als Direktor des Bauhauses international bekannt war.

 

Die Tafel zeigt folgenden Text, der entsprechend den historischen Dokumenten des Neuen Frankfurt durchgehend in Kleinbuchstaben gefasst ist: „die wohnsiedlung am lindenbaum entstand in den jahren 1929/30 als teil des stadterneuerungsprojekts das neue frankfurt. in den jahren 1925 bis 1930 wurden im rahmen des umfangreichen bauprogramms in der ganzen stadt entsprechende wohnsiedlungen errichtet, insgesamt ca. 15.000 wohneinheiten. die siedlung lindenbaum stellt den einzigen beitrag des architekten und bauhausbegründers walter gropius zum neuen frankfurt dar. sie war mit ihren begrünten wohnhöfen, den quer zur straße angelegten zeilenbauten und den flachen dächern zur zeit ihrer fertigstellung hochmodern. die siedlung bot 198 mietwohnungen raum und wurde im auftrag einer gemeinnützigen wohnungsbaugesellschaft errichtet – wie die meisten siedlungen des neuen frankfurt. Seit 2017 steht sie unter Denkmalschutz.“ (Red.)


Frankfurter Flughafen auf dem Niveau von 1984

© dokubild.de / Friedhelm Herr
© dokubild.de / Friedhelm Herr

veröffentlicht 19. Januar 2021

Der Betreiber des Frankfurter Flughafens Fraport teilte am Montag mit, dass die Corona-Pandemie zu einem massiven Einbruch der Fluggastzahlen im letzten Jahr geführt hat.

 

So habe die Passagierzahl um 73,4 Prozent niedriger gelegen als im Rekordjahr 2019.

Die 18,8 Millionen Fluggästen 2020 entsprachen dem Niveau aus dem Jahr 1984. Fraport rechnet für 2021 jedoch mit einer leichten Erholung des Passagieraufkommens. (Red.)


‚Die Beziehungen zu Frankreich und den Partnerstädten stärken‘

Oberbürgermeister Feldmann empfangt französische Generalkonsulin zum Antrittsbesuch

Bildquelle: © Stadt Frankfurt am Main / Maik Reuss
Bildquelle: © Stadt Frankfurt am Main / Maik Reuss

 veröffentlicht 14. Januar 2021

 

Seit dem letzten Quartal 2020 ist Ilde Gorguet französische Generalkonsulin in Frankfurt. Am Mittwoch, 13. Januar, hat Oberbürgermeister Peter Feldmann sie zu ihrem offiziellen Antrittsbesuch empfangen. Frankreich und die Mainmetropole verbindet ein langes, historisch gewachsenes und vielfältig gelebtes Verhältnis, etwa mit Austauschprogrammen für Schulen, Kultur und Wirtschaft.

 

 

Das Stadtoberhaupt unterstrich bei dem Besuch den Wunsch, diese Verbindung trotz den aktuell schwierigen Bedingungen der Corona-Pandemie auf dem bisherigen hohen Niveau fortzuführen.

 

Frankfurts älteste Städtepartnerschaft besteht seit 1960 mit Lyon. Doch die Verbindungen mit Frankreich gehen weitaus länger zurück und hängen mit der Paulskirche als „Wiege der Demokratie“ zusammen. Als sich dort 1848 das erste gesamtdeutsche Parlament versammelte, richtete die „Grande Nation“ eine Gesandtschaft ein. Im Hotel Schwan im Steinweg - heute Standort der Buchhandlung Hugendubel – wurde 1871 der „Frieden von Frankfurt“ geschlossen. Der Vertrag beendete formell den ein Jahr vorher ausgebrochenen Krieg zwischen Frankreich und Deutschland.

 

In Frankfurt lebten 2019 rund 4700 Menschen mit französischem Pass. Neun Schulen praktizieren Austauschprogramme mit Partnern in Lyon. Für dieses Jahr ist eine Bildungsreise des Jugendringes in die Stadt geplant. Ebenfalls ist vorgesehen, dass sich Lyon im Juli an der Fashion-Week beteiligt. (Red.)


 

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