FRANKFURT weltoffen. vielfältig. international. traditionell. modern.


"Die ganze Rhein-Main-Region ist als ein politisches, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum zu sehen"

Professor Manfred Pohl, Vorstand des Frankfurter Zukunftsrates

FRANKFURT AKTUELL

 

 

 

 

 

ausgewählte Kurznachrichten der Redaktion


Frankfurt-Prognose des Hamburger GEWOS Instituts:

 

Laut einer Prognose des Hamburger GEWOS Institut für Stadt-, Regional- und Wohnforschung wird Frankfurt am Main bis 2035 nach Berlin das größte Bevölkerungswachstum unter den deutschen Metropolen haben. Demnach steigt die Bevölkerungszahl der Mainmetropole bis zum Jahr 2035 auf 813.000 Einwohner. (aktuelle Zahlen unter FRANKFURT EINWOHNERZAHL AKTUELL).


VDV-Landesgruppe Hessen: VGF-Geschäftsführer Wissgott zum Vorsitzenden gewählt

© VGF
© VGF

 veröffentlicht 19. April 2021

Nach seiner Wahl als neuer VDV-Landeschef dankte Wissgott seinen Kolleginnen und Kollegen für das ihm entgegengebrachte Vertrauen. Er strebt an, die engagierte und vertrauensvolle Zusammenarbeit im Vorstand fortzuführen und gemeinsam mit den Vertretern der Mitgliedsunternehmen die Interessenvertretung der Branche in Wiesbaden und Berlin weiterzuentwickeln. Als einen seiner Arbeitsschwerpunkte der kommenden Monate benannte er die finanzielle Stärkung des ÖPNV nach der Corona-Pandemie. Die Branche habe durch Fahrgastrückgänge und damit weggebrochener Linienverkehrseinnahmen aufgrund der Corona-Krise hohe finanzielle Einbußen erlitten. Dennoch habe man als Teil der Daseinsvorsorge Leistungen aufrechterhalten und durch umgesetzte Hygienekonzepte um Vertrauen für die Fahrgastrückgewinnung geworben.

 

„Der ÖPNV bleibt das starke Rückgrat der Verkehrswende und diese Aufgabe wird trotz der Corona-Pandemie ganz oben auf der Tagesordnung der Verkehrspolitik bleiben müssen“, erklärte Wissgott. „Eine Verkehrswende, die wir brauchen, damit unsere Städte lebenswert bleiben, der ländliche Raum als Wohn- und Arbeitsort auch weiterhin attraktiv ist, und wir die nationalen und internationalen Klimaziele erreichen können.“ (Red.)


Warnsystem für ‚Gleisparker‘ – VGF und Mainova starten gemeinsames Pilotprojekt in der Schwarzwaldstraße

© Mainova AG
© Mainova AG

veröffentlicht 7. April 2021

Im Rahmen eines gemeinsamen Pilotprojekts testet die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) gemeinsam mit der Mainova ein „Falschparkersystem“ in der Schwarzwaldstraße in Niederrad. In den Jahren 2017 bis 2020 gab es allein in der Schwarzwaldstraße 106 Störungen im Schienenverkehr, da Autos in Kopfparklücken zu weit auf der Straße und somit im Bereich der Straßenbahnen standen. Die Bahnen können nicht vorbeifahren.

 

Es kommt zu Verspätungen, Störungen und einem hohen Zeitverlust, da die Autos oftmals abgeschleppt werden müssen.

 

Kleine Sensoren, sogenannte Placepods werden im Rahmen des Pilotprojektes im Bereich von insgesamt zehn Längsparkplätzen montiert und geben nach dem Belegen eines Parkplatzes über Funk an ein IT-System die Meldung „Parkbucht belegt“. In sichtbarer Nähe leuchten nach wenigen Augenblicken installierte Warnschilder, die den Autofahrer oder die Autofahrerin darauf hinweisen, das Freihalten der Gleise zu beachten. Die Testphase in der Schwarzwaldstraße ist für zwölf Monate angesetzt. (Red.)


Nächtliche Ausgangssperren in Offenbach

Symbolbild © Bildarchiv Fpics.de
Symbolbild © Bildarchiv Fpics.de

veröffentlicht 30. März 2021

Wie angekündigt, hat der Offenbacher Verwaltungsstab am gestrigen Montag erneut über eine nächtliche Ausgangs-beschränkung beraten und entschieden. Ab kommenden Mittwoch, 31. März, tritt gemäß dem hessischen Eskalationskonzept eine nächtliche Ausgangsbeschränkung für Offenbach in Kraft. Sie gilt erstmals in der Nacht von Dienstag (30. März) auf Mittwoch (31. März), 0 Uhr (bis 5 Uhr), und ist zunächst bis zum 18. April befristet. Sie kann bei einer über mehrere Tage stabilen Inzidenz unter 200 (laut RKI) aber auch vorher aufgehoben werden. Durch die nächtliche Ausgangsbeschränkung sollen private Treffen und die Mobilität der Bürgerinnen und Bürger weiter reduziert und somit das Infektionsgeschehen eingedämmt werden.


Finanzplatz Frankfurt ist die Nummer eins in Europa

Bürgermeister und Stadtkämmerer Becker freut sich über den Erfolg

Frankfurt ist die Nr. 1 © Fpics.de/Friedhelm Herr
Frankfurt ist Finanzplatz Nr. 1 © Fpics.de/Friedhelm Herr

 

 veröffentlicht 29. März 2021

Aus dem am Montag, 29. März, veröffentlichten aktuellen Global Financial Centres Index, der halbjährlich vom internationalen Beratungshaus Z/Yen Group erhoben wird, geht hervor, dass Frankfurt am Main die beste Platzierung eines kontinentaleuropäischen Finanzzentrums erreichen konnte. Auf Platz neun ließ die Mainmetropole alle starken Wettbewerber des europäischen Kontinents wie Luxemburg, Paris und Zürich hinter sich.

 

„Unsere Stadt Frankfurt am Main hat sich in den vergangenen Jahren zu dem Finanzplatz Europas entwickelt und nach dem Brexit konnten wir unsere internationale Stellung noch weiter festigen und ausbauen. Unsere Platform ‚Frankfurt Main Finance‘ verbindet Stadt und Land mit den Akteuren unseres Finanzplatzes und das jetzt veröffentlichte Ranking trägt unseren zahlreichen Aktivitäten Rechnung. Diese Platzierung als bester Finanzplatz Kontinentaleuropas dürfte auch unsere innerdeutsch manchmal noch geführte Debatte über die Bedeutung verschiedener Wirtschaftszentren in unserem Land klar beenden. Frankfurt am Main ist das deutsche Finanzzentrum von europäischem Rang und dies ist gerade in den gegenwärtigen Zeiten besonderer Herausforderungen von hoher Wichtigkeit“, sagt Bürgermeister und Stadtkämmerer Uwe Becker.

 

Er fügt hinzu: „Natürlich werden wir weiterhin die Attraktivität für Unternehmen in unserer Stadt stärken und dafür werben, um im harten Wettbewerb vorne zu bleiben. Nur so können wir den Wohlstand der Stadt dauerhaft für die Frankfurterinnen und Frankfurter sichern.“

 

Wirtschaftsdezernent Markus Frank freut sich ebenfalls über die gute Platzierung im Ranking. „Der Finanzplatz Frankfurt genießt im internationalen Wettbewerb bereits eine hohe Reputation als europäischer Regulierungs-Hub mit Sitz von bedeutenden Institutionen wie EZB, EIOPA und BaFin. (Red.)


Ein Welcome-Center für Frankfurt?

Bildquelle: © Stadt Frankfurt
Bildquelle: © Stadt Frankfurt

veröffentlicht 26. März 2021

 

Vor dem Hintergrund der Debatten über eine Weiterentwicklung der Frankfurter Ausländerbehörde hat der Wiesbadener Integrationsdezernent Christoph Manjura die Frankfurter Integrationsdezernentin Sylvia Weber eingeladen, sich vor Ort ein Bild des Wiesbadener Amts für Zuwanderung und Integration zu machen, dessen Ausrichtung und Struktur bereits Grundzüge eines Welcome-Centers aufweisen.

 

 

Mit ähnlichen Problemen wie Frankfurt konfrontiert, hat sich Wiesbaden 2001 auf den Weg gemacht, alle mit Einwanderung und Integration befassten Akteure institutionell und räumlich zu bündeln. Dazu gehören aktuell neben einer Vermittlungsstelle zur Anerkennung von im Ausland erworbenen Berufs- und Bildungsabschlüssen und einer Kontaktstelle für Deutschförderung auch Einbürgerungs-angelegenheiten und Aufenthaltsfragen. In der Folge konnten viele Prozesse optimiert werden und auch das öffentliche Bild von der Ausländerbehörde hat sich positiv entwickelt. Laut Dezernent Manjura war neben der proaktiven Terminvergabe insbesondere die neue Struktur ein wichtiger Faktor auf dem Weg zum Erfolg.

 

Frankfurts Integrationsdezernentin Weber zeigte sich beeindruckt von der Empathie und Effektivität, mit der die Prozesse in Wiesbaden im Sinne der Klienten reformiert wurden. Es sei klargeworden, dass Organisation auch eine Frage der Haltung sei, und Haltungen verändere. Eins zu eins übernehmen könne man die Struktur gleichwohl nicht. (Red.)


Pandemie lässt Appetit auf Süßwaren steigen: 25.500 Tonnen in Frankfurt

Bildquelle: NGG
Bildquelle: NGG

 

 veröffentlicht 19. März 2021

Hunger auf Schokolade & Co. in der Pandemie gestiegen: In Frankfurt wurden im vergangenen Jahr rein rechnerisch rund 25.500 Tonnen Süßwaren gegessen – davon allein 7.200 Tonnen Schokoladenwaren, 4.200 Tonnen Knabberartikel und 3.400 Tonnen Speiseeis. Diese Zahlen hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) anhand aktueller Zahlen des Bundesverbandes der Deutschen Süßwarenindustrie ermittelt. Demnach stieg der Verbrauch süßer und salziger Snacks im vergangenen Jahr um 2,6 Prozent auf durchschnittlich 33,4 Kilo pro Kopf.

 

„Von einer Krise kann in der Branche, anders als in vielen anderen Wirtschaftszweigen, keine Rede sein“, betont Peter-Martin Cox, Geschäftsführer der NGG-Region Rhein-Main. Zwar habe es im Zuge weltweiter Lockdowns leichte Rückgänge beim Exportgeschäft gegeben. Aber „unterm Strich“ stünden die Firmen wirtschaftlich gut da. Im vergangenen Jahr stieg der Umsatz in der deutschen Süßwarenindustrie laut Statistischem Bundesamt um 7,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

 

Nach Unternehmensangaben gab es im vergangenen Jahr die stärksten Zuwächse im Bereich der Knabberartikel (Salzstangen, Chips, gewürzte Erdnüsse usw.). 2020 stieg hier der Pro-Kopf-Verbrauch um 8,4 Prozent auf 5,6 Kilo. (Red.)


‚Für ihren Einsatz für ein selbstbestimmtes Leben im Alter‘

OB Feldmann überreicht Anke Mansky Bürgermedaille der Stadt Frankfurt am Main

© Bildquelle: Stadt Frankfurt Stephanie Kösling
© Bildquelle: Stadt Frankfurt Stephanie Kösling

 

veröffentlicht 17. März 2021

 

Seit mehr als 30 Jahren engagiert sich Anke Mansky für gemeinschaftliches und generationenübergreifendes Wohnen in Frankfurt. Hierfür überreichte ihr Oberbürgermeister Peter Feldmann am Mittwoch, 17. März, die Bürgermedaille der Stadt Frankfurt am Main.

 

 

„Mit viel Leidenschaft und Engagement setzen sie sich seit Jahrzehnten für Senioren in unserer Stadt ein“, sagte das Stadtoberhaupt. „Die Pandemie hat gezeigt, wie angespannt die Situation in Alten- und Pflegeheimen ist. Gerade deshalb ist ihr unermüdlicher Einsatz für Angebote des selbstbestimmten Lebens im Alter in den eigenen vier Wänden so wichtig.“ Über eine Zeitungsannonce suchte Mansky 2001 nach Interessenten für ein gemeinschaftliches Wohnprojekt im Alter. Einige Monate nach dem ersten Treffen gründete sich der Verein der Senioren-Selbsthilfe „Sen-Se“ mit dem Ziel, Gemeinschaftshäuser für das 3. Lebensalter zu schaffen.

 

2004 gewann der Verein die Nassauische Heimstätte als Partner dazu und es entstanden erste Baupläne für ein Projekt in Niederursel. Nach zwei Jahren Bauzeit erfolgte 2010 der Einzug: 13 barrierefreie Wohnungen mit Balkonen, einem Aufzug, einem Garten und einem Gemeinschaftsraum – dem Herzstück des Hauses. Oberbürgermeister Feldmann betonte: „Es geht aber nicht nur darum, 13 Menschen ein Zuhause zu ermöglichen. Durch die Arbeit von Frau Mansky und den Verein sind die ältere Generation und ihre Bedürfnisse wieder stärker in den Fokus gerückt. Vielen Dank für die vielen Jahre der Energie und des Engagements für die ein selbstbestimmtes Leben im Alter und herzlichen Glückwinsch zur Bürgermedaille.“

 

Die Bürgermedaille der Stadt Frankfurt am Main wird seit 2002 an jeweils bis zu fünf Bürger im Jahr verliehen, die sich ehrenamtlich in Frankfurter Vereinen und Institutionen langjährig engagiert und durch ihr Wirken einen herausgehobenen Beitrag für das Gemeinwohl geleistet haben. Die Medaille wird auf Vorschlag als öffentliche Wertschätzung an den jeweiligen Bürger im Kaisersaal des Römers durch den Oberbürgermeister verliehen. (Red.)


Städtebaulicher Vertrag für Grand Central unterzeichnet

Rund 165 geförderte Wohnungen, eine Kita und ein Platz werden gebaut

Bildquelle: presse.info/Visualisierung Grand Central © mecanoo
Bildquelle: presse.info/Visualisierung Grand Central © mecanoo

 

 veröffentlicht 15. März 2021

Die Stadt Frankfurt und der Bauherr des Gesamtvorhabens Grand Central Frankfurt haben einen Städtebaulichen Vertrag im Zusammenhang mit dem Bebauungsplanverfahren Nr. 912 – Adam-Riese-Straße unterzeichnet. Das teilt Planungsdezernent Mike Josef mit. „Damit werden in erster Linie der Bau von rund 165 geförderten Wohnungen und die Übernahme von Folgekosten für soziale Infrastruktur geregelt“, sagt Josef. „Hiermit kommen wir einen wichtigen Schritt weiter, und hier kann bald dringend benötigter preisgünstiger Wohnraum entstehen.“

 

Investor ist ein Joint-Venture der PHOENIX-Gruppe und Groß & Partner. Dieser verpflichtet sich, mindestens 55.000 Quadratmeter an Wohnungen zu bauen, davon 30 Prozent der Fläche öffentlich gefördert – das sind circa 165 Wohnungen, je zur Hälfte im Förderweg 1 und im Förderweg 2. Außerdem muss eine Kita mit 103 Betreuungsplätzen errichtet und der Adam-Riese-Platz erweitert und neugestaltet werden. Hinzu kommen finanzielle Beiträge sowohl für eine neue Grundschule als auch für eine Wegeverbindung für den Fuß- und Radverkehr über die Hafenstraße, gegebenenfalls durch eine neue Brücke. Die Vereinbarung gilt auch für mögliche Rechtsnachfolger.

 

Das Areal südlich der Mainzer Landstraße und nördlich des Gleisfeldes sowie östlich der Wilhelm-Schickard-Straße und westlich der Hafenstraße soll durch den Bebauungsplan Nr. 912 – Adam-Riese-Straße neu geordnet werden. Die Flächen südöstlich der Adam-Riese-Straße, die früher durch Gebäude der Deutschen Post genutzt wurden, wurden teilweise freigeräumt und sollen einer neuen Nutzung zugeführt werden oder werden in ihrem Bestand nachgenutzt.

 

Das Gesamtvorhaben Grand Central Frankfurt besteht aus mehreren Teilprojekten. Auf der östlichen Grundstücksfläche soll ein 140 Meter hohes Wohnhochhaus und ein siebengeschossiges Wohn- und Geschäftsgebäude mit Flächen für Einzelhandel, Gastronomie und Kindertagesstätte errichtet werden – das Teilprojekt ICOON. Bereits fertiggestellt ist die neue Unternehmenszentrale der DB Netz AG für 2200 Mitarbeiter. (Red.)


Nachwuchs bei den Orang-Utans im Frankfurter Zoo

Bildquelle: © presse.info/Zoo Frankfurt
Bildquelle: © presse.info/Zoo Frankfurt

 

 veröffentlicht 12. März 2021

Am 9. Februar kam bei den Orang-Utans im Frankfurter Zoo Nachwuchs zur Welt. Für Mutter Indah ist es das erste Jungtier. Das kleine Männchen erhielt den Namen Bukit in Anlehnung an das Bukit-Tiga-Puluh-Schutzprogramm, das die Zoologische Gesellschaft Frankfurt (ZGF) auf Sumatra unterhält und das vom Zoo mit Spenden aus dem zum 1. März eingeführten freiwilligen Naturschutz-Euro gefördert wird.

 

 

Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft, freut sich gemeinsam mit dem Zoo-Team über den Nachwuchs: „Orang-Utans sind ein gutes Beispiel dafür, wie wertvoll die Kooperation von Zoos und Naturschutzorganisationen zum Arterhalt ist. Der kleine Bukit steht für die Verzahnung des Frankfurter Zoos mit der Projektarbeit von Organisationen wie der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt. Durch den neu eingeführten Naturschutz-Euro, einer freiwilligen Spende beim Ticketkauf, die zu hundert Prozent in vom Zoo Frankfurt unterstützte Naturschutzprojekte fließt, bietet sich den Zoobesucherinnen und Zoobesuchern die Möglichkeit, sich mit einem kleinen Beitrag an großen, naturerhaltenden Maßnahmen zu beteiligen.“

 

„Leider wird der kleine Bukit, indonesisch für Hügel, noch für längere Zeit nur über die digitalen Angebote des Zoos auf der Website, Facebook und YouTube zu sehen sein. Der Borgoriwald muss aufgrund der Infektionsgefahr für Menschenaffen mit dem Coronavirus geschlossen bleiben, auch wenn der Zoo jetzt wieder offen ist“, erklärt Zoodirektor Miguel Casares. (Red.)


Unterwegs in der Stadt: Kunst endecken und Frankfurt kennenlernen

Bildquelle © Stadt Frankfurt
Bildquelle © Stadt Frankfurt

 

veröffentlicht 10. März 2021

Das Kulturamt der Stadt Frankfurt bietet digitale Kunsttouren an. 24 Stunden lang Kunst erleben und das kostenlos: Der öffentliche Raum der Stadt Frankfurt macht’s möglich, auch in Zeiten von Corona. Ob auf Plätzen, in Parkanlagen, vor Bürogebäuden, in U-Bahnstationen oder an Hausfassaden; nirgendwo sonst kommt die Kunst dem Leben näher, nirgendwo sonst provoziert sie schneller die öffentliche Meinung, nirgendwo sonst kann sie ungestört bestaunt, belächelt, diskutiert und genossen werden.

 

Wer sich für Kunst im Frankfurter Stadtraum interessiert und Informationen sucht, der wird auf der Website des Frankfurter Kulturamtes fündig. Über 400 Denkmäler, Brunnen, Kunstwerke und Erinnerungsstätten sind dort bislang erfasst. Und mehr noch: Seit Dienstag, 9. März, gehören Touren zum Angebot, die man sich zu Hause am Computer ausdrucken oder über das Smartphone beziehen kann und die entlang von Denkmälern und Kunstobjekten durch die Stadt führen. Zukünftig wird außerdem ein Flyer, der beispielsweise in der TouristInfo am Römer und den Kultureinrichtungen der Stadt ausliegt, auf das Angebot hinweisen. (Red.)


Deutschlands schönster Joggingpfad am Mainufer vor der Skyline: Wirtschafts- und Sportdezernent Frank eröffnet die ‚Frankfurter Runde‘

© Fine Art Photo Videography Isaak Papadopoulos
© Fine Art Photo Videography Isaak Papadopoulos

 

 veröffentlicht 8. März 2021

Startschuss für die „Frankfurter Runde“ – ein Projekt des Wirtschaftsdezernates, umgesetzt überwiegend aus Mitteln der Tourismusabgabe und initiiert vom Communication Thinktank Pantera Rosa.

 

Wirtschaftsdezernent Markus Frank ist begeistert: „Eine Idee, die unsere Stadt noch ein bisschen sportlicher und attraktiver macht. Ganz einfach, indem der sowieso schon tollen Laufrunde am Main eine echte Trainingserweiterung spendiert wird. Mit 10 professionell kuratierten Workout-Stationen, die digital unter http://www.frankfurter-runde.com abrufbar und 24/7 nutzbar sind. Vielen Dank für dieses wirklich große Engagement an alle ‚Macher‘, die dieses Projekt stemmen, danke auch an die beteiligten städtischen Stellen, die alles dafür getan haben, es möglich zu machen. Wir wünschen unseren Bürgerinnen und Bürger und den Gästen unserer schönen Stadt viel Spaß beim Training im Freien vor der tollen Kulisse der Frankfurter Skyline.“

 

Die einzelnen Übungen sind von den beteiligten Trainern Steffen Laudely und Michael Schmelzer entwickelt und werden regelmäßig ausgetauscht, damit keine Langweile aufkommt. Getragen wird die Idee aber auch von den Patinnen und Paten der einzelnen Stationen, von Eintracht Frankfurt Triathlon. über den Radklassiker Eschborn - Frankfurt, Desres Design Büro, Frankfurt City Triathlon, dem Montagslauftreff des Frankfurter Laufshops, dem Ironman Frankfurt, guilty76 Racing, der Sportstadt Frankfurt bis hin zum Verein SC Frankfurt1880 und der Marathonläuferin Katharina Steinruck. (Red.)


Die Rückkehr der Tram zur Hauptwache

Quelle: © Stadt Frankfurt
Quelle: © Stadt Frankfurt

 

 veröffentlicht 1. März 2021

Über die Hauptwache soll wieder die Straßenbahn fahren. Diesen Vorschlag machen Planungsdezernent Mike Josef und Verkehrsdezernent Klaus Oesterling.

 

Hauptwache stärker beleben und die Erschließung der Innenstadt durch den ÖPNV verbessern

 

„Die Hauptwache war früher der Straßenbahnknoten in Frankfurt“, sagte dazu Verkehrsdezernent Oesterling. „Seit keine Straßenbahn mehr über die Hauptwache fährt, hat der Platz an Attraktivität verloren.“ Damit unterscheide sich die Hauptwache von der Konstablerwache, die durch zwei Straßenbahnlinien und zwei Buslinien rund um die Uhr belebt sei.

 

Dazu komme, dass die nördliche Innenstadt durch den öffentlichen Nahverkehr nur unzureichend entschlossen sei. Dagegen habe sich die Erschließung der südlichen Innenstadt durch die Altstadtstrecke entgegen aller Prognosen kontinuierlich positiv mit mittlerweile drei Straßenbahnlinien entwickelt. Mit der neuen Straßenbahnverbindung werde die Grundlage dafür geschaffen, die Nutzung der Innenstadt zu dezentralisieren. (Red.)


Planungsbeginn für das neue Rebstockbad

Bildquelle: Stadt Frankfurt © Geising und Boeker
Bildquelle: Stadt Frankfurt © Geising und Boeker

 

veröffentlicht 26. Februar 2021

Das bestehende Rebstockbad wurde 1982 eröffnet und war zum damaligen Zeitpunkt das größte Erlebnisbad in Deutschland. Das bestehende Rebstockbad wird jährlich von circa 600.000 Gästen besucht, ist der wichtigste Schwimmbadstandort in Frankfurt am Main und versorgt über ein Drittel der Hallenbadgäste der Frankfurter Bäder.

 

Nach über 35 Jahren und über 20 Millionen Gästen bestehen auf Grund des Alters bauliche und technische Probleme, das bestehende Rebstockbad nähert sich dem Ende seiner Betriebszeit. Auf Grundlage der Untersuchung verschiedener Entwicklungsmöglichkeiten hat die Stadt Frankfurt am Main den Abriss des Bestandsbades und die Errichtung eines Ersatzneubaus am gleichen Standort entschieden.

 

Der Planungsbeginn für das neue Rebstockbad erfolgt seit Februar 2021. Der Neubau des Rebstockbades ist mit über 18.000 Quadratmeter Brutto-Grundfläche und über 2000 Quadratmeter Wasserfläche eines der größten Schwimmbadprojekte in Deutschland.  Der Baubeginn für das neue Rebstockbad ist für Anfang 2023 konzeptioniert, die Eröffnung ist für Ende 2025 vorgesehen. (Red.)


Urban-Art-Künstler schafft Blickfang mit Botschaft an der Frankfurt UAS

Bildquelle: © Frankfurt UAS
Bildquelle: © Frankfurt UAS

veröffentlicht 22. Februar 2021

 

Außen sichtbar machen, was innen gelebt wird: Der Frankfurter Urban-Art-Künstler Philipp Schäfer beginnt in diesen Tagen damit, die Fassade des Gebäudes 8 der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) neu zu gestalten.

 

Weitere Informationen in einer Reportage. (Red.)

 


U5-Verlängerung ins Europaviertel:

Start des zweiten Vortriebs – Seit Ende Januar fährt EVA die Nordröhre auf

Tunneleinfahrt U5 Europaviertel Bildquelle: Stadt Frankfurt © SBEV
Bildquelle: Stadt Frankfurt © SBEV

 

veröffentlicht 20. Februar 2021

 

Ende Januar hat die Tunnelbohrmaschine (TBM) EVA ihre Vortriebsarbeiten für die zweite Röhre aufgenommen. Dies teilte Verkehrsdezernent Klaus Oesterling mit: „Wir freuen uns, dass nach einem zügigen Umbau der Tunnelbohrmaschine nun planmäßig der zweite Vortrieb gestartet ist.“

 

 

Die jetzt aufzufahrende Nordröhre verläuft annährend parallel zur bereits hergestellten Südröhre. In den kommenden Monaten durchfährt EVA auf der 840 Meter langen Strecke die bereits hergestellte Baugrubenumschließung der zukünftigen Station Güterplatz und bohrt sich weiter ihren Weg zwischen Hohenstaufenstraße und Mainzer Landstraße bis wenige Meter vor die Dichtungskonstruktion am Bestandsbauwerk unter dem Platz der Republik. „Der maschinelle Vortrieb der zweiten Röhre dauert voraussichtlich bis Sommer 2021“, so der kaufmännische Geschäftsführer der Stadtbahn Europaviertel Projektbaugesellschaft, Florian Habersack.

 

Unter dem Platz der Republik wird der Anschluss der Tunnelröhren an das Bestandsbauwerk bergmännisch mittels Bagger- und Stemmarbeiten hergestellt. Die bergmännischen Tunnelbauarbeiten sind notwendig, da die TBM nicht durch die bestehende Wand einschließlich noch vorhandener alter Hilfskonstruktionen aus den 1970er Jahren fahren kann. Deshalb ist aus Sicherheitsgründen ein händisches und maschinelles Auffahren der Reststrecke erforderlich.

 

Die Inbetriebnahme der 2,7 Kilometer langen U-Bahn-Verlängerung der Linie U5 ist nach derzeitigem Stand im Laufe des Jahres 2025 geplant. (Red.)


Stadt Offenbach begrüßt Probebetrieb zur Umfliegung Offenbachs

Bildquelle: © Stadt Offenbach
Bildquelle: © Stadt Offenbach

 

veröffentlicht 18. Februar 2021

 

Es ist eine jahrzehntelange Forderung der Stadt Offenbach zum aktiven Lärmschutz: die südliche Umfliegung Offenbachs, um dicht besiedelte und hochbelastete Wohngebiete zu entlasten. Voraussichtlich ab März wird der sogenannte „Segmented Approach“ nun ganztägig erprobt. Dabei fliegt ein Teil der Flugzeuge im Landeanflug auf den Frankfurter Flughafen nicht über Hanau, Mühlheim und Offenbach weiter Richtung Neu-Isenburg zum Airport, sondern sie werden auf einer Route über den Wald zwischen Heusenstamm und Offenbach etwa im Verlauf der Autobahn A 3 geführt und drehen dann erst westlich von Offenbach auf den Geradeausflug direkt zur Landebahn ein. (Red.)


‚Aktuell sind Flächen für 16.500 Wohnungen baureif‘

Stadtrat Josef stellt Bebauungspläne mit fast 40.000 Wohneinheiten vor

Quelle: Stadt Frankfurt © Planungsdezernat (1)
Quelle: Stadt Frankfurt © Planungsdezernat (1)

 

veröffentlicht 11. Februar 2021

Planungsdezernent Mike Josef hat in dieser Woche, der Presse einen Überblick über die vorhandenen Wohnungsbaupotenziale der Stadt Frankfurt gegeben und den gegenwärtigen Sachstand zu den wichtigsten Baugebieten dargestellt.

 

„Aktuell sind Flächen für 16.500 Wohnungen baureif“, führt Josef aus. „Für etwa 9200 weitere Wohnungen stehen die Offenlage oder gar der Satzungsbeschluss der Bebauungspläne unmittelbar bevor. Zusätzlich sind Wohnbaupotenziale von rund 14.000 Wohnungen in der Entwurfsphase und somit in der planerischen Entwicklung. Damit haben wir die bauleitplanerische Bereitstellung von Flächen für fast 40.000 Wohnungen in der Pipeline. Das sind ganz enorme Zahlen.“ Nicht einberechnet sind die schwierig zu kalkulierende Potenziale in der Innenentwicklung – wie beispielsweise die laufende Aufstockung in der Fritz-Kissel-Siedlung –, die auf weitere rund 19.000 Wohneinheiten geschätzt werden.

 

Bereits in der Realisierung sind beispielsweise Projekte in der früheren Bürostadt („Lyoner Quartier“), an der Kleyerstraße („Westville“), im Rebstock-Nord, der Platensiedlung, im Bankenviertel („FOUR“), im Honselldreieck, am Güterplatz, am Sommerhoffpark und an der Hanauer Landstraße. (Red.)


Verkehrsdezernent Oesterling: Die neuen Wagen kommen

U5-Wagen Rohbau - Bildquelle: Stadt Frankfurt © Alstrom
U5-Wagen Rohbau - Bildquelle: Stadt Frankfurt © Alstrom

veröffentlicht 5. Februar 2021

 

Eigentlich hätten die ersten von ihnen schon durch Frankfurts Straßen rollen sollen. Doch dann kam Corona und die Auslieferung der bestellten 45 neuen Straßenbahnwagen und der 22 neuen U-Bahn-Mittelwagen verzögerte sich um Monate. Inzwischen sind die Fahrzeuge jedoch im Bau. „Auch wenn die Nachfrage im ÖPNV im Moment zurückgegangen ist, benötigen wir die Fahrzeuge dringend, um unseren Fahrgästen mehr Raum zu bieten“, sagt Verkehrsdezernent Klaus Oesterling.

 

„Darüber hinaus sind die neuen Fahrzeuge ein starkes Signal für die Zukunftsfähigkeit des öffentlichen Nahverkehrs“, erklärt der Verkehrsdezernent. „Außerdem haben wir versprochen, die sieben nicht-barrierefreien reaktivierten Hochflurfahrzeuge vom Typ P8 so schnell wie möglich durch barrierefreie Fahrzeuge zu ersetzen, was mit den neuen Fahrzeugen vom Typ T der Fall sein wird.“ Das Bild zeigt den Rohbau des neuen U5-Mittelwagen. Mit den Mittelwagen setzt die VGF erstmals Fahrzeuge ohne Führerstand ein. Die Mittelwagen verfügen über einen Durchgang nach beiden Seiten. Eingereiht in bereits heute eingesetzte 50 Meter lange U5 Züge (U5-50) ermöglichen die neuen Mittelwagen im Inneren des Zuges einen Durchgang auf 75 Meter oder 100 Meter. Die neuen Fahrzeuge sollen zunächst auf den stark belasteten Linien U2 und U4 eingesetzt werden. (Red.)


Neue Informationstafel - Geschichte  der Siedlung am Lindenbaum

Informationstafel Siedlung am Lindenbaum © Fpics.de/Klaus Leitzbach
Informationstafel © Fpics.de/Klaus Leitzbach

veröffentlicht 2. Februar 2021

 

Eine neue Informationstafel weist seit kurzem auf die Geschichte der Siedlung am Lindenbaum im Stadtteil Dornbusch hin, die als Teil des Stadterneuerungsprogramms „Das Neue Frankfurt“ in den 1920er Jahren entstand. Es ist das einzige Projekt des Neuen Frankfurt, das von Walter Gropius entworfen wurde, der in dieser Zeit besonders durch seine Arbeit als Direktor des Bauhauses international bekannt war.

 

Die Tafel zeigt folgenden Text, der entsprechend den historischen Dokumenten des Neuen Frankfurt durchgehend in Kleinbuchstaben gefasst ist: „die wohnsiedlung am lindenbaum entstand in den jahren 1929/30 als teil des stadterneuerungsprojekts das neue frankfurt. in den jahren 1925 bis 1930 wurden im rahmen des umfangreichen bauprogramms in der ganzen stadt entsprechende wohnsiedlungen errichtet, insgesamt ca. 15.000 wohneinheiten. die siedlung lindenbaum stellt den einzigen beitrag des architekten und bauhausbegründers walter gropius zum neuen frankfurt dar. sie war mit ihren begrünten wohnhöfen, den quer zur straße angelegten zeilenbauten und den flachen dächern zur zeit ihrer fertigstellung hochmodern. die siedlung bot 198 mietwohnungen raum und wurde im auftrag einer gemeinnützigen wohnungsbaugesellschaft errichtet – wie die meisten siedlungen des neuen frankfurt. Seit 2017 steht sie unter Denkmalschutz.“ (Red.)


Frankfurt investiert weiter in die Bäderinfrastruktur

Positive Zukunftsaussichten für das Freibad Riedbad Bergen-Enkheim

Bildquelle: © Bäderbetriebe Frankfurt
Bildquelle: © Bäderbetriebe Frankfurt

 veröffentlicht 29. Januar 2021

 

In ihrer Sitzung am Donnerstagabend, 28. Januar, hat die Stadtverordnetenversammlung der Sanierung des Freibades in Bergen-Enkheim zugestimmt. Der verantwortliche Sportdezernent Markus Frank freut sich über diesen Beschluss, der nicht nur die Bürgerinnen und Bürgern im Stadtteil Bergen-Enkheim erfreut. 157.250 Besucherinnen und Besucher waren im vergangenen Jahr im Riedbad. Davon alleine 89.742 im Freibad.

 

 

Durch die Corona-Pandemie ein sehr guter Beleg für die Beliebtheit dieses idyllisch gelegenen Freibades.

 

„Nachdem wir bereits das Familienbad Bornheim neu bauen und das Rebstockbad ebenfalls erneuern, ist die weitere Revitalisierung des Freibades Riedbad ein grundsätzliches sport- und gesundheitspolitisches Bekenntnis zum Ausbau der Frankfurter Bäderlandschaft,“ stellt der Sportdezernent fest.

 

Stadtrat Frank sagt: „Ich freue mich, dass die Stadtverordneten dem Vorschlag aus dem Magistrat folgen und den Baumaßnahmen mit einem Gesamtvolumen von rund 15 Millionen Euro für das Freibad Bergen-Enkheim zustimmen. Diese Investition ist nicht selbstverständlich, gerade vor dem Hintergrund der beiden großen Investitionsmaßnahmen in Bornheim und am Rebstock. Wir können nun die Ausführungsplanungen beauftragen, um den vorgesehenen Baubeginn im Herbst 2022 einzuhalten.“ (Red.)


Frankfurt und Offenbach gemeinsam gegen Corona

Bildquelle: Stadt Frankfurt am Main
Bildquelle: Stadt Frankfurt am Main

veröffentlicht 20. Januar 2021

 

Frankfurt und Offenbach werben gemeinsam um Verständnis für die aktuellen Ein-schränkungen wegen Corona. So haben die  Nachbargemeinden unter dem Motto „Willste – Musste“ eine gemeinsame Kampagne gestartet.

 

Die Kampagne greift in authentischer, unver-stellter Art die Sorgen der Menschen auf, und wirbt gleichzeitig um Verständnis, sowie um die Beachtung der AHA-L-Regeln.

 

 

Mit einer Videoreihe teilen fünf Protagonisten mit unterschiedlicher Vita aus beiden Städten facettenreich ihre Sicht auf die aktuelle Lage wegen Corona mit dem Publikum. (Red.)

 

Kampagne "Willste? Musste! OFFM"


Frankfurter Flughafen auf dem Niveau von 1984

© Fpics.de/Friedhelm Herr
© Fpics.de/Friedhelm Herr

veröffentlicht 19. Januar 2021

Der Betreiber des Frankfurter Flughafens Fraport teilte am Montag mit, dass die Corona-Pandemie zu einem massiven Einbruch der Fluggastzahlen im letzten Jahr geführt hat.

 

So habe die Passagierzahl um 73,4 Prozent niedriger gelegen als im Rekordjahr 2019.

Die 18,8 Millionen Fluggästen 2020 entsprachen dem Niveau aus dem Jahr 1984. Fraport rechnet für 2021 jedoch mit einer leichten Erholung des Passagieraufkommens. (Red.)


‚Die Beziehungen zu Frankreich und den Partnerstädten stärken‘

Oberbürgermeister Feldmann empfangt französische Generalkonsulin zum Antrittsbesuch

Bildquelle: © Stadt Frankfurt am Main / Maik Reuss
Bildquelle: © Stadt Frankfurt am Main / Maik Reuss

 veröffentlicht 14. Januar 2021

 

Seit dem letzten Quartal 2020 ist Ilde Gorguet französische Generalkonsulin in Frankfurt. Am Mittwoch, 13. Januar, hat Oberbürgermeister Peter Feldmann sie zu ihrem offiziellen Antrittsbesuch empfangen. Frankreich und die Mainmetropole verbindet ein langes, historisch gewachsenes und vielfältig gelebtes Verhältnis, etwa mit Austauschprogrammen für Schulen, Kultur und Wirtschaft.

 

 

Das Stadtoberhaupt unterstrich bei dem Besuch den Wunsch, diese Verbindung trotz den aktuell schwierigen Bedingungen der Corona-Pandemie auf dem bisherigen hohen Niveau fortzuführen.

 

Frankfurts älteste Städtepartnerschaft besteht seit 1960 mit Lyon. Doch die Verbindungen mit Frankreich gehen weitaus länger zurück und hängen mit der Paulskirche als „Wiege der Demokratie“ zusammen. Als sich dort 1848 das erste gesamtdeutsche Parlament versammelte, richtete die „Grande Nation“ eine Gesandtschaft ein. Im Hotel Schwan im Steinweg - heute Standort der Buchhandlung Hugendubel – wurde 1871 der „Frieden von Frankfurt“ geschlossen. Der Vertrag beendete formell den ein Jahr vorher ausgebrochenen Krieg zwischen Frankreich und Deutschland.

 

In Frankfurt lebten 2019 rund 4700 Menschen mit französischem Pass. Neun Schulen praktizieren Austauschprogramme mit Partnern in Lyon. Für dieses Jahr ist eine Bildungsreise des Jugendringes in die Stadt geplant. Ebenfalls ist vorgesehen, dass sich Lyon im Juli an der Fashion-Week beteiligt. (Red.)


 

Hinweis: "(Red.)" steht für eigenrecherchierte Artikel oder von Pressestellen

zugesandte Pressemitteilungen, die von uns redaktionell bearbeitet wurden.

 

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